Das wurde aber auch Zeit. Endlich gibt es etwas Neues von King Diamond und seinem Gefolge. Scheint der Auftakt eines Mehrteilers zu sein. Demon Spell und Blessed Be The Dark. Aber warum steht hier nirgendwo King Diamond oder Mercyful Fate drauf?
Blessed Be The Dark ist keine neue Platte des Diamantenkönigs
Wer nicht so genau auf das Cover und die Eckdaten achtet und die Scheibe einfach nur auf den Plattenteller schmeißt, könnte beim Genuss von Demon Spell den Eindruck gewinnen, dass der König doch noch eine neue Veröffentlichung rausgehauen hat. Wer das Vorbild von Demon Spell aus Catania, Sizilien, ist, müssen wir nicht diskutieren.
Musikalisch gibt es düsteren Heavy Metal mit einem sehr markanten Organ von Federico Fano, das locker und leicht die Tonleiter hoch- und runterspringt und dem King kräftig Konkurrenz macht. Die Titel passen genau zu den bekannten King-Diamond-Themen. As Lucifer Smiles und Hexes And Horror eröffnen die Platte, und spätestens bei Curse Of The Undead stellt sich schon die Frage, ob beim Songwriting nicht doch Henk Shermann oder Michael Denner ihre Finger im Spiel hatten. Als weiteres Beispiel sei The Tolling genannt, das sich mit einer anderen personellen Konstellation auch auf den Mercyful-Fate-Platten Into the Unknown oder Time aus den 90ern gut machen würde.
Zum Finale präsentieren Demon Spell das bekannte Spiel mit Interludes. Premonitions leitet zum Titeltrack Blessed Be The Dark über, der im Style der 80er-Jahre den Schlusspunkt unter eine bemerkenswerte Platte setzt.
Hier geht es für weitere Informationen zu Demon Spell – Blessed Be The Dark in unserem Time For Metal Release-Kalender.



