Bokor – Phlebotomy (EP)

Underground Dampfhammer

Artist: Bokor

Herkunft: Oldenburg, Niedersachsen

Album: Phlebotomy (EP)

Spiellänge: 12:21 Minuten

Genre: Brutal Death Metal, Grindcore, Death Metal

Release: 14.12.2019

Label: Eigenproduktion

Link: https://de-de.facebook.com/BokorDeathMetal/

Bandmitglieder:

Bass, Gesang – Daniel
Gitarre, Gesang – Matthias
Schlagzeug – Wilko

Tracklist:

  1. Infest
  2. Bow To My Will
  3. Monarch Of Decay
  4. Phlebotomy

Die Band Bokor gründete sich im Jahr 2017 in Oldenburg. Das Konzept und der Name der Band fanden ihre Inspiration in den Voodookünsten des haitianischen Voodoo und der Liebe zum Death Metal. Die Stücke erzählen die Geschichte eines Bokor, eines haitianischen, dunklen Voodoopriesters, der den Loa-Geistern dient und mittels Voodoo-Ritualen in der Lage ist, die Toten zum Leben zu erwecken.

Der Sound von Bokor vereint Elemente des Death Metal und des Grindcore und ist geprägt durch kompromisslose Gitarrenriffs, mächtige Slams und Melodien. Blastbeats, Doublebassattacken sowie wechselndes Growling und Screaming zeichnen den Bokor Sound aus.

Soweit vorweg die Infos der Band zu der ersten EP. Ich erhielt die Scheibe vom Bassisten Daniel, welcher auch bei Gorezone aktiv ist. Vier Tracks und ca. zwölf Minuten Laufzeit können nur einen kurzen Eindruck vermitteln. Was beim ersten Hören sofort auffällt: Es ist natürlich keine Hochglanzproduktion. Der Sound fällt dementsprechend ab. Aber wir haben hier einen Newcomer, der seine ersten Titel als EP veröffentlicht. Infest ist ein ziemlich heftiges Geballere. Die beiden Sänger knurren und schreien um die Wette und der Sound erzeugt eine sehr aggressive Grundstimmung. So geht es eigentlich die ganzen vier Songs weiter. Bow To My Will, Monarch Of Deacy oder Phlebotomy: Es wird wild geprügelt, geknurrt und geschrien. Dazu der Old School Sound – das macht die EP schon zu einem sehr speziellen Hörerlebnis. Mehr gibt es zu den 12 Minuten eigentlich nicht zu erzählen.

Bokor – Phlebotomy (EP)
Fazit
Eine wilde Knüppel-, Knurr- und Schreiorgie liefern die drei Herren aus Niedersachsen als EP Erstling. Self released dazu und mit einem – positiv formuliert – gewöhnungsbedürftigen Sound. Für Freunde von Underground Brutal Death oder Grind evtl. mal was zum Reinhören. Für die Masse der Metalheads wohl eher kein Hörvergnügen. Es dürfte darauf hinauslaufen, dass man solche Sachen entweder liebt oder hasst.

Anspieltipps: Vorne anfangen mit Infest. Wenn man es mag weiterhören.
Jürgen F.
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