BPMD – American Made

Langweiliges Coveralbum

Artist: BPMD

Herkunft: USA

Album: American Made

Spiellänge: 37:32 Minuten

Genre: Metal

Release: 12.06.2020

Label: Napalm Records

Link: https://www.bpmdmusic.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Bobby “Blitz” Ellsworth
Gitarre – Phil Demmel
Bassgitarre – Mark Menghi
Schlagzeug – Mike Portnoy

Tracklist:

  1. Wang Dang Sweet Pootang (Ted Nugent – Cover)
  2. Toys In The Attic (Aerosmtih – Cover)
  3. Evil (Cactus – Cover)
  4. Beer Drinkers & Hell Raisers (ZZ Top – Cover)
  5. Saturday Night Special (Lynyrd Skynyrd – Cover)
  6. Tatto Vampire (Blue Öyster Cult – Cover)
  7. D.O.A (Bloodrock – Cover)
  8. Walk Away (The James  – Cover)
  9. Never In My Life (Mountain – Cover)
  10. We’re An American Band

Ein weiteres Coveralbum von und mit Mike Portnoy, das die Welt nicht braucht. Nach seinem unrühmlichen Abgang bei Dream Theater 2009 hat sich der Workaholic gefühlt auf jeder Hochzeit angedient, sodass man mittlerweile fragen muss, welches amerikanische Metalalbum nicht mit ihm besetzt ist. Gut, als Urgestein kennt er jeden in der Szene, dementsprechend groß dürfte die Popularität des Holzhackers sein. Aber der Bube ist nicht das einzige Kampfschwein in der Manege, viel eher handelt es sich beim Projekt BPMD um eine Supergroup, der niemand anders als die Herren Bobby “Blitz” Ellsworth (Overkill), Phil Demmel (ex-Machine Head) und Mark Menghi (Metal Allegiance) vereint. Wer sein Hirn nicht ganz vernebelt hat, der muss noch nicht einmal Raketenwissenschaftler sein, um zu erahnen, wie sich der total einzigartige Bandname zusammensetzt, die passende Erläuterung spare ich mir. Was macht man also, wenn man als Musiker nichts zu tun hat? Richtig, man spielt Coverversionen und bekommt den Quark via Plattenvertrag auch noch versilbert. Bei mir stellt sich nun folgendes Problem dar, ich finde Blitz als Sänger unfassbar begrenzt und extrem nervig, subjektiv gesprochen. Macht das die Cover schlechter? Auf jeden Fall, Coverversionen haben für mich ohnehin keine Daseinsberechtigung, wer braucht eine verhunzte Version mit richtig miesem Trashsänger, wenn das Original zigmal besser ist? So stolpert man über unantastbare Aerosmith, versucht so cool wie ZZ Top zu sein, orakelt mit Blue Ösyter Cult und findet mit dem Mountain Cover Never In My Life den Abschluss, Satan sei gepriesen, für so viel Mut bekommt ihr einen extra Kessel in der Hölle reserviert. Der einzige eigene Song We’re An American Band hätte eigentlich an den Anfang der Platte gehört, denn der macht richtig Spaß, obwohl der simple Partysong fast nur aus Refrain in Wiederholung besteht. Egal, ein Topsong zum Cruisen, Fenster runter und den Assis im Revier die Hip-Hop-Mucke versauen.

BPMD – American Made
Fazit
Das Album löst null Euphorie in mir aus. Der beste Song ist gleichzeitig der letzte. Das finde ich einfach schwach.

Anspieltipps: We're An American Band
Dominik B.
2
Leser Bewertung2 Bewertungen
5.4
Schlechte Cover
2
Punkte
Podcast
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