Curse – Void Above, Abyss Below

„Garagen Sound à la Black Metal „

Artist: Curse

Album: Void Above, Abyss Below

Spiellänge: 36:03 Minuten

Genre: Black Metal

Release: 25.03.2011

Label: Schwarzdorn Productions

Link: http://www.myspace.com/blackmetaleldur

Klingt wie: Crystalmoors, Aiumeen Basoa

Band Mitglieder:

E.Thorberg – Gitarre, Bass, Gesang
D. Theobald – Schlagzeug

Tracklist:

  1. Desecrating The Divine Trinity
  2. Void Above, Abyss Below
  3. The Mad Shepherd
  4. Infernal Visions
  5. I’m The Dead Gun
  6. Red Is The Deepest Black
  7. Painting The Devil On The Wall
  8. Hour Of The Skull
  9. Priets Of The Underworld

Ihre erste EP sowie ihr erstes Album haben die Isländer Curse bei dem Label No Colours Records produziert. Bevor ich mit dem Review beginne, möchte ich zu dem Thema noch ein paar Worte verlieren. Das Label No Colours Records hat bereits verschiedene rechtsextrem ausgerichtete Black Metal-Bands unter Vertrag genommen, was wir von Time For Metal keineswegs tolerieren können. Curse haben sich nach den ersten beiden Scheiben von dem Label getrennt und sich unserem Partner Schwarzdorn Production angeschlossen, die in dem Punkt auch sehr wachsam sind.

Nach diesem kleinen Vorwort möchte ich mich jetzt mit der Musik beschäftigen.

Old School Black Metal weht mir direkt ins Gesicht.
Die als „Ein-Mann-Projekt“ gestartete Band drückt tiefe Klänge aus den Verstärkern. Musikalisch erinnert mich der Garagen-Sound an die ersten Stunden des Genres. In diesem Fall wirkt es aber sehr flach und berechenbar, auch wenn wie beim Opener Desecrating The Divine Trinity, wilde Gitarrensoli in den Song eingebaut werden. Klirrend beginnt der Titelsong Void Above, Abyss Belows sein Werk. Rauchiger Growl-Gesang durchflutet den Raum und schafft so eine drückende, kalte Stimmung. Sehr monoton wird weiter vorgegangen, was bei längerem Hören wieder meinen Geschmack trifft. Lang durchgezogene Riffs zeichnen das Album, pulsierende Geschwindigkeitswechsel werden einheitlich gespielt und lassen nur wenig Raum für Highlights. Dennoch schafft es Void Above, Abyss Below durchgehend auf seine Art und Weise interessant zu bleiben.

Fazit: Vor allem Fans der alten Black Metal- Schule kommen hier auf ihre Kosten. Einfach, räudig und kalt werden die Stücke heruntergespielt und hinterlassen genau den richtigen Mix zwischen Garagen- Sound und Härte. Das Einzige, was ich mir persönlich gewünscht hätte, ist eine stärkere individuelle Klasse. Ansonsten ist Curse ein solides Album gelungen, welches sich im weiten Mittelfeld etablieren kann. Anspieltipps: Void Above, Abyss Below und Red Is The Deepest Black
Rene W.
5.5
5.5
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