Der Buchladen Der Florence Green

“Mal was Ruhiges zum Wirken lassen!“

Filmtitel: Der Buchladen Der Florence Green

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca. 113 Minuten

Genre: Drama

Release: 14.09.2018

Regie: Isabel Coixet

Link: http://www.capelight.de/der-buchladen-der-florence-green

Produktion: Capelight Pictures

Schauspieler:

Florence Green – Emily Mortimer
Edmund Brundish – Bill Nighy
Violet Gamart – Patricia Clarkson
Milo North – James Lance
General Gamart – Reg Wilson
Christine – Honor Kneafsey
Mr. Keble – Hunter Tremayne
Mr. Thornton – Jorge Suquet
Mr. Raven – Michael Fitzgerald
Mr. Gill – Gary Piquer
Jessie  – Frances Barber
Mrs. Gipping – Lucy Tillet
Mr. Deben – Nigel O’Neill
Wally Harvey – Bennett
Mr. Raven  – Michael FitzGerald
Peter Gipping  -Toby Gibson
Mrs. Keble – Mary O’Driscoll

Heute schauen wir uns mal was ganz Verrücktes an bzw. was völlig Normales für jeden grundsoliden TV-Konsumenten. Der Titel lautet Der Buchladen Der Florence Green und bewegt uns dazu, weil es eben die Kunst der Bücher mit aufgreift, die, wie wir finden, gleichermaßen zur Musik gehören, wie alle anderen Medien, wo man sich künstlerisch ausdrücken kann. Zweiter Gesichtspunkt sind nicht die vielen Preise, sondern die Tatsache, dass der Streifen, im typischen britischen Gewand, Mut machen soll, auch wenn man viele Neider hat, seinen Weg konsequent fortzusetzen. Das wiederum ist ein Motto, welches jeder Metalhead fast wie selbstverständlich in sich trägt.

Folgendermaßen wurde die Geschichte Der Buchladen Der Florence Green von Isabel Coixet basierend auf dem Bestseller-Roman Die Buchhandlung von Penelope Fitzgerald aufgezogen. Florence Green (Emily Mortimer) hat früh ihren Mann verloren, doch ihre gemeinsame Liebe zu Büchern aller Art lässt sie nicht los. Sie investiert ihr gesamtes Vermögen in die Verwirklichung ihres Traums von einem eigenen Buchladen – ausgerechnet im verträumten englischen Hardborough, Ende der 50er Jahre, wo die Arbeiter dem Bücherlesen skeptisch gegenüberstehen und die Aristokratie energisch vorgibt, was Hochkultur ist und was nicht. Doch trotz der Widerstände hat sie Erfolg und rasch finden auch progressive, polarisierende Werke wie Nabokovs Lolita oder Bradburys Fahrenheit 451 bei den Dorfbewohnern Anklang. Vor allem der seit langem zurückgezogen lebende Mr. Brundish (Bill Nighy) findet Gefallen am neuen Buchladen und dessen Besitzerin. Doch Florence Greens sanfte Kulturrevolution bleibt nicht unbemerkt: Die alteingesessene graue Eminenz Violet Gamart (Patricia Clarkson) befürchtet einen Kontrollverlust in ihrem Heimatdorf und steht den radikalen Veränderungen mit Argwohn gegenüber. Mit aller Macht versucht sie Florence Steine in den Weg zu legen und die beiden Frauen beginnen eine Auseinandersetzung über Moderne und Konvention.

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Fazit: Teilweise zu gedrungen, aber die Thematik und Umsetzung wurden liebevoll vollzogen. Britisch und für meinen Geschmack wurde zur sehr die Buchhandlung in den Vordergrund gesetzt. Ein Streifen, der natürlich nicht von Aktion geprägt ist. Es stehen die Dialoge im Vordergrund und das Drama ist was für frische Herbstabende. Wie weit der Film an das Buch herankommt, kann ich nicht beurteilen. Die Regie ist jedoch gelungen, wenn man das Genre mag. Gleiches gilt für die einzelnen Künstler, wo die Geschichte eigentlich keine Überraschungen parat hat, aber trotzdem sehenswert zu bewerten sein soll.
Rene W.
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