Despised Icon – Beast

“Kein Kuschelrock“

Artist: Despised Icon

Herkunft: Montreal & Quebec, Kanada

Album: Beast

Spiellänge: 29:02 Minuten

Genre: Deathcore

Release: 22.07.2016

Label: Nuclear Blast Records

Link: http://www.despisedicon.com

Bandmitglieder:

Gesang – Alexandre Erian
Gesang – Steve Marois
Gitarre – Éric Jarrin
Gitarre – Ben Landreville
Bass – Sebastien Piché
Schlagzeug – Alexandre Pelletier

Tracklist:

  1. The Aftermath
  2. Inner Demons
  3. Drapeau Noir
  4. Bad Vibes
  5. Dedicated To Extinction
  6. Grind Forever
  7. Time Bomb
  8. One Last Martini
  9. Doomed
  10. Beast

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Der misanthropische Deathcore der kanadischen Schreihälse von Despised Icon sind – mit vierjähriger Unterbrechung – bereits seit 2002 in aller Munde der Deathcore-Fans auf unserem Planeten. Nachdem man sich im Jahre 2014 wiedervereint hatte, bringt man nun mit Beast nach insgesamt sieben Jahren erneut ein ordentlich geladenes Album auf den Markt.

Intro? Nix da. Ohne Vorgeplänkel gibt’s direkt ordentlich auf die Schnauze: The Aftermath schimpft sich der Opener des Album und beweist eines: Auch nach mehrjähriger Pause ist man nicht ruhiger geworden.

Nun ist Deathcore wahrlich nicht meine favorisierte Richtung, doch Despised Icon waren und sind eine Band, die aus diesem verworrenen Einheitsbrei herausstechen und mich irgendwie doch fesseln (Uh, wie untrue!).

Kompromisse oder Langeweile sucht man auch bei den folgenden Songs vergebens, wobei man das Interlude Dedicated To Extinction ein wenig kürzer hätte fassen können und dieses schon fast ein Intro zu einem Sabaton-Album sein könnte.

Fazit: Sehr schön! Endlich gibt es von Despised Icon wieder ordentlich was vor die Mütze. Man hat nichts verlernt und geht auch weiterhin keinerlei Kompromisse ein. Man macht halt eben, was man kann - und das kann man verdammt gut. Wer die Band mag, wird auch von diesem Album wieder begeistert sein. Ein Pünktchen Abzug gibt es dann aber doch, da das bereits genannte Interlude die Stimmung in eine ganz andere Richtung lenkt und diese sich erst wieder aufbauen muss. Ansonsten kratzt das Album an der Perfektion.

Anspieltipps: Time Bomb und Inner Demons
Martin W.
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