Disarm Goliath – Born to Rule

“Gewollt und nicht gekonnt!“

Artist: Disarm Goliath

Herkunft: England

Album: Born to Rule

Spiellänge: 34:38 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 18.02.2013

Label: Pure Steel Records

Link: www.disarmgoliath.com

Klingt wie: ganze alte Iron Maiden

Bandmitglieder:

Gesang – Steve Bell
Gitarre – Anthony Ellis
Gitarre – Steve Beville
Bass – Steve Surch
Schlagzeug – Karl Wade

Tracklist:

  1. Embrace The Abyss
  2. Who Rules The Night
  3. Betrayer
  4. Man of Sins
  5. Propaganda (Invasion of Thought)
  6. Born to Rule
  7. Cry of the Banshee
  8. Raining Steel

Disarm Goliath - Born to Rule
Fleißig sind Disarm Goliath absolut nicht. In 14 Jahren des Bandbestehens hat man es sage und schreibe auf ein Full-Length-Debüt gebracht, danach gab es nur noch zwei hutzelige EPs, das war es. Hier von einer Größe zu sprechen, wäre also völlig falsch. Das möchte die Band auch nicht, sie will demonstrativ so wahrgenommen werden wie das Cover von Born To Rule aussieht, sich eine Do It Yourself-Attitüde verpassend. Man mag es nicht sonderlich kompliziert, einfache Riffs dominieren – zwischenzeitlich gerne zweistimmig – analog ungetriggerte Drums, ein mehr schlecht als recht krächzender Sänger, der ab und an doch recht überfordert mit dem Songmaterial klingt. Dieser pure Musikgenuss ist also für Old School-Metaller der ersten Stunde interessant, denn die Parallelen zu alten Iron Maiden werden schnell offensichtlich (man höre beispielsweise Man of Sins), allerdings sind Disarm Goliath eine gute Ecke uninspirierter. Damit kann man mich eindeutig nicht beeindrucken, eine Band wird wegen musikalischer Leistung bewertet, nicht wegen Image oder dergleichen. Somit fällt der äußerst kauzige Metal in meinem Soundcheck leider durch, da er sterbenslangweilig ist und für meine Ohren furchtbar drittklassig klingt. Es fehlt die Dynamik, der Drive, die Power.

Fazit: Spricht wirklich nur Metaller an, die sich ab dem ersten Iron Maiden-Album nichts mehr im Metal angehört haben. Skip und raus aus meinem Player, pure Zeitverschwendung. Anspieltipps: nichts
Dominik B.1
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