Edge Of Sanity – Nothing But Death Remains (Re-Release)

23.08.2024 - Melodic Death Metal / Death Metal - Century Media Records - 31:35 Minuten

Leider finden Edge Of Sanity meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung. Das liegt zweifelsohne daran, das Mastermind Dan Swanö beim schwedischen Todesblei vor über 20 Jahren das Licht ausgeschaltet hat. Unglaublich bedauerlich, auf der anderen Seite produziert der Musiker seit Jahren ein Metalalbum nach dem anderen und das auf allerhöchstem Niveau. Da fehlt ganz sicher die Zeit, um Edge Of Sanity einer Reunion zu unterziehen. Auf der anderen Seite möchte man das? Edge Of Sanity haben einen ganz besonderen Status in der Szene. Irgendwo zwischen kultigem Legendenstatus und Underground-Heros. Fans des Genres werden die Truppe ohnehin nicht vergessen und weiter huldigen. Reizen würde ein Comeback trotzdem, zumindest für ausgewählte Extreme Metal Open Airs. Der Traum wird wohl so schnell nicht in Erfüllung gehen und wir blicken auf die Neuauflagen von Edge Of Sanity, die in den letzten Monaten veröffentlicht wurden. Heute steht Nothing But Death Remains im Scheinwerferlicht.

Das erste Studioalbum wurde 1991 veröffentlicht und stellt die Basis der Skandinavier dar. Nothing But Death Remains hat progressive und melodische Ansätze, kann man aber mit einem einfachen melodischen Death Metal Album nicht vergleichen. Hart, bissig, irgendwo eingängig und auch melodisch arbeitet Nothing But Death Remains doch eher im klassischen Death Metal Bereich und liebt es, deftig auf die Kacke zu hauen. An dieser Stelle möchte ich mich einmal als Dan-Swanö-Fan outen und auch Edge Of Sanity laufen bei mir seit zwei Jahrzehnten rauf und runter. Die aktive Zeit der Truppe durfte ich nie miterleben, dafür war ich noch zu jung, die Auflösung war jedoch kein Grund, nicht in die Werke hineinzuhören. An Purgatory Afterglow kommt man eh nicht dran vorbei. Nothing But Death Remains startet mit dem wilden Trio Tales…, Human Aberration und Maze Of Existence. Das Schlagzeug klingt wunderbar old school und verkörpert eins zu eins die Zeit der frühen Neunziger. Die Vocals drücken und der Hall steht den bekannten Acts der Phase um nichts nach. Unkonventionell, ungestüm und roh scheppern The Dead und Decepted By The Cross aus den Boxen. Dass Nothing But Death Remains immer noch Spaß macht, steht außer Frage. Für jüngere Death Metal Fans Pflichtlektüre.

Hier! geht es für weitere Informationen zu Edge Of SanityNothing But Death Remains in unserem Time For Metal Release-Kalender.

Edge Of Sanity – Nothing But Death Remains (Re-Release)
René W.
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