Flogging Molly – Life Is Good

“Spaß in den Backen“

Artist: Flogging Molly

Herkunft: Los Angeles, USA

Album: Life Is Good

Spiellänge:: 44:34 Minuten

Genre: Punk Rock

Release: 02.06.2017

Label: Spinefarm Records

Link:  http://www.floggingmolly.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Dave King
Gitarre  – Dave King
Gitarre, Gesang – Dennis Casey
Violine, Tin Whistle, klassische Gitarre, Uilleann Pipes, Gesang – Bridget Regan
Akkordeon, Konzertina, Klavier, Gesang – Matt Hensley
Bassgitarre – Nathen Maxwell
Mandoline, Mandola, Tenorbanjo, fünfsaitiges Banjo, Gesang – Bob Schmidt
Schlagzeug – Mike Alonso

Tracklist:

  1. There´s Nothing Left PT1
  2. The Hand Of John L. Sullivan
  3. Welcome To Adamstown
  4. Reptiles (We Woke Up)
  5. The Day We´ve Yet To Meet
  6. Life Is Good
  7. The Last Serenade (Sailors And Fisherman)
  8. The Guns Of Jericho
  9. Crushed (Hostile Nations)
  10. Hope
  11. The Bride Wore Black
  12. Until We Meet Again

Life Is Good heißt das bereits im Jahr 2017 erschienene sechste Studioalbum von Flogging Molly, welches glücklicherweise ein erneutes Ausrufezeichen im Bandkatalog darstellt. Die Aufnahmepause von knapp sieben Jahren hat der Band hörbar gut getan, denn auf dem Album sind erneut kraftvolle Gassenhauer verpackt, die auf den kommenden Sommerfestivals ziemlich einschlagen dürften.

Dabei prollen die Amis nicht sinnfrei durch die Gegend, vielmehr wird ihr Sound aus einer Mixtur von klassischen Instrumenten wie Violinen, Mandolinen und Akkordeon angereichert. Dazu kommen der energiegeladene Punkrock und eine Prise Blues Rock, fertig ist ein massiver Ohrwurmsound zwischen gefühlvollen Harmonien, easy Listening und wildem Abspacken vor der Bühne. Dabei baut die Band über die grandiosen Songs Welcome To Adamstown, Reptiles, The Day We´ve Yet To Meet einen gigantischen Spannungsbogen zum Megahit Life Is Good auf, der ein musikalisches Abbild des CD Covers bietet. Anschließend segelt man gemeinsam mit der Band zu The Last Serenade (Sailors And Fisherman) in den Sonnenuntergang. Vorher aber wird noch ordentlich mit The Guns Of Jericho, Crushed (Hostile Nations) und dem Singalong Hope das Revier markiert. The Bride Wore Black hätte ich nicht unbedingt gebraucht, der Rausschmeißer Until We Meet Again startet kurioserweise mit einer Bassline, die wie „Die Kinder vom Süderhof“ klingt. Dennoch ein würdiger Abschluss des sehr starken Albums, Flogging Molly dürfen sich in der Anerkennung der Fans suhlen.

Fazit: Ein gutes Album mit zwei schwachen ersten Songs, danach zündet die Band ein Hitfeuerwerk der Extraklasse.

Anspieltipps: Welcome Adamstown, Reptiles, The Day We´ve Yet To Meet, Life Is Good, Hope, Crushed
Dominik B.
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