Artist: Harem Scarem
Herkunft: Toronto, Kanada
Album: Chasing Euphoria
Genre: Hard Rock, Melodic Rock, AOR
Spiellänge: 37:10 Minuten
Release: 25.04.2025
Label: Frontiers Music s.r.l.
Link: https://www.facebook.com/harem.scarem.band/
Bandmitglieder:
Gesang und Keyboard – Harry Hess
Schlagzeug – Creighton Doane
Gitarre und Bass – Pete Lesperance
Gesang – Darren Smith
Tracklist:
- Chasing Euphoria
- Better The Devil You Know
- Slow Burn
- Gotta Keep Your Head Up
- World On Fire
- In A Bad Way
- Reliving History
- A Falling Knife
- Understand It All
- Wasted Years
Bereits seit 1987 rocken sich die kanadischen Altmeister Harem Scarem durch Klubs und Festivals und konnten vor allem in den 90ern mit dem selbstbetitelten Debüt und Mood Swings primär in der Heimat auf den fahrenden Glam-Rock-Zug mit aufspringen. In Europa ist die Truppe vor allem durch das Firefest in Nottingham bekannt geworden. Frontmann Harry Hess übernahm nebenbei die Promotion für das Festival, sodass Harem Scarem regelmäßig in England unterwegs waren und sind. Über den Status des Geheimtipps sind die Kanadier aber bisher nicht hinausgekommen. Ändert sich das mit Chasing Euphoria?
Der Titeltrack, ein ordentlich ins Ohr gehender Hardrocker, eröffnet die neue Platte von Harem Scarem. Der Nachfolger Better The Devil You Know entpuppt sich nach einem starken Eröffnungsriff als lupenreicher Stadionrocker inklusive Mitsingrefrain. Slow Burn klingt vom Titel nach langsamer Fahrt. Zu hören gibt es den ersten Ohrwurm der Platte. Eingängig und melodisch, wie zu ihren besten Zeiten, präsentieren sich die Kanadier.
Im weiteren Verlauf der Platte (Gotta Keep Your Head Up, In A Bad Way, Reliving History, etc.) liefern Hess und Co. Melodie auf Melodie, mal schlägt das Pendel mehr zum AOR, mal zum melodischen Hard Rock, aber immer mit dem Fokus auf Eingängigkeit, sodass die Stücke wenig originell in einem seit fast 40 Jahren beackerten Genre rüberkommen. Die unvermeidliche Rockballade ist auf Chasing Euphoria auch zu finden und nennt sich World On Fire. Den Strich macht Wasted Years unter die LP, bei dem die Herren die Zügel nochmals etwas anziehen, ohne Melodie und Hook aus den Augen zu verlieren.




