“Eine interessante Death Metal-Rappelkiste“
Artist: Icons Of Brutality
Herkunft: Hoogeveen, Drenthe, Niederlande
Album: Between Glory And Despair
Spiellänge: 31:00 Minuten
Genre: Death Metal
Release: 22.02.2013
Label: Cyclone Empire
Link: http://www.iconsofbrutality.com/home.html
Klingt wie: Skineater und Facebreaker
Bandmitglieder:
Gesang – Jimme
Gitarre – Jeunis
Gitarre – Appe
Bass – Knolle
Schlagzeug – Bakvet
Tracklist:
- Just Let Them Burn
- Between Glory And Despair
- Accompanied By Attrition
- Icons Of Brutality
- Built To Grind
- Unleashed By The Carnifex
- Right Leg Solution
- Sacred Days Of Tyranny
- Battalion 666
Unter der Fahne von Cyclone Empire hat die fünfköpfige und vor allem noch ziemlich junge Band aus den schönen Niederlanden ihren ersten Silberling namens Between Glory And Despair auf die Menschheit losgelassen.
Hasserfüllte Growls erschallen sofort beim Anspielen des Albums und des ersten Titels Let Them Burn durch meine Boxen zudem erklingt ein sehr flink und hart gespielter Death Metal-Sound, der aber sofort einen gewissen Groove aufweisen kann und direkt ins Ohr geht. So ein genialer Start, der leider dann doch noch einen größeren Minuspunkt bekommen muss, da die Zwischensequenz innerhalb des Songs, wo ein Sprecher anfängt zu reden, eher deplatziert wirkt. Ein paar der Tracks des Albums zeigen Abwechslung, indem die Geschwindigkeit gedrosselt wird, aber trotzdem noch eine gewisse Brutalität herausragt – so z.B. beim gleichnamigen Song zum Album Between Glory And Despair oder aber auch bei Built To Grind. Ebenfalls interessant kommt ein kurz gesprochenes Songintro im Track Unleashed By The Carnifex rüber, da man in diesem Moment denkt, dass jetzt drauf los geprügelt wird, doch es ist ein eher langsamer Titel mit schnell gespielten Riffs.
Sehr positiv anzumerken ist zudem noch, dass bei dem Song Icons Of Brutality ein tolles Basssolo zu Beginn gespielt wird und sich dann sehr schnell mit dem Track identifiziert, sehr toll! Eine weitere starke, aber einzigartige Abwechslung, die ich aber nicht negativ auffassen kann, fällt mir direkt bei Batallion 666 auf, da hier gesanglich nicht mehr nur gegrowlt wird, sondern auch ein wenig mehr verzerrt wird, als wenn es mehr im Grind und Brutal Death Metal-Bereich gespielt wäre. Sehr toll.

