Immortalis - Quelle: Hold Tight EU

Immortalis: Neuauflage ihres Klassikers „Indicium De Mortuis“ erscheint am 20.02.2026 über Hammerheart Records

Die Death-Metal-Veteranen Immortalis haben die Wiederveröffentlichung ihres einzigen Albums Indicium De Mortuis über Hammerheart Records angekündigt. Dieses düstere, fließende und bösartige Meisterwerk des Extreme Metals aus dem Jahr 1991 wird am 20. Februar 2026 auf Vinyl und Doppel-CD erhältlich sein.

Willkommen in der bizarren Welt von Indicium De Mortuis von Immortalis, einem Album, bei dem nichts so ist, wie es scheint. Dies ist ein Death Metal-Album, das den Geist von Possessed und Slayer kanalisiert. Das Album ist verdammt bedrohlich, also geht nicht vorsichtig vor… geht hinein und bereitet euch darauf vor, wieder hinausgeschmissen zu werden. Wenn ihr dunklen, kryptischen Death Metal ohne Gnade wollt, dann ist dies das Zeug der Könige. Die Produktion (von Andy Classen von Holy Moses) klingt wie eine frühe Aufnahme von Dan Swanö und und ist hervorragend gealtert. Der Sänger brüllt wie Barney Greenway von Napalm Death, die Riffs erinnern an Florida Death Metal (insbesondere Deicide und Massacre), und die exzentrische Rauheit ist nicht allzu fern von österreichischen Bands wie Pungent Stench und Disharmonic Orchestra.

Für Old School Death Metal ist es so besonders und eindringlich, wie es nur geht, aber mit mehr Doom als besonderen Zutaten. Während Hypocrisys Penetralia mit seinem Klang niederschmetterte, ist dieses Album schwer wie die Hölle, aber gleichzeitig entspannt; es tötet euch mit dem Rhythmus statt mit der Massivität des Gitarrensounds. Es ist nicht die schwedische Kettensäge, sondern ohrenbetäubend und höhlenartig wie ein brachialer Thrash auf Crack. Die meisten Riffs sind mitteltönige Brecher, während das Schlagzeug wie ballistische Bomben die Erde bombardiert. Man könnte dieses Album fünf Veteranen des Death Metal vorspielen, und sie würden alle neue Vergleichspunkte finden. Die einzige Konstanz ist das Zusammenspiel zwischen den paranoia-induzierenden Riffs von Possessed (d.h. immer kleiner werdende Kreise, die drohen, den musikalischen Raum auf eine Singularität zu reduzieren) und den bösen Riffs von Slayer.

Indicium De Mortuis ist brillant, erfordert jedoch konzentriertes Zuhören und Aufmerksamkeit. Das Ergebnis ist einer der abenteuerlichsten und flüssigsten Deat-Metal-Alben seiner Zeit.