Incantation – Profane Nexus

„Da geht noch was!“

Artist: Incantation

Herkunft: Johnstown, Pennsylvania, USA

Album: Profane Nexus

Spiellänge: 42:32 Minuten

Genre: Death Metal, Doom Metal

Release: 18.08.2017

Label: Relapse Records

Link: www.incantation.com

Bandmitglieder:

Gesang und E- Gitarre – John McEntee
Bass – Chuck Sherwood
Schlagzeug – Kyle Severn

Tracklist:

  1. Muse
  2. Rise Of The Locast
  3. Visceral Hexahedron
  4. The Horns Of Gefrin
  5. Incorporeal Dispair
  6. Xipe Totec
  7. Lus Sepulcri
  8. Stormgate Convolsions From The Thunderous Shores
  9. Messiah Nostrum
  10. Omens To The Altar Of Onyx
  11. Ancients Arise

Die Band Incantation aus Johnstown ist schon seit einigen Jahren am Start. Schaun wir mal, was sie aus ihrer Erfahrung heraus in ihr neuestes Album Profane Nexus mit einfließen lassen und was noch so geht.
Fangen wir mit dem ersten Stück Muse an: Für den Anfang ist das ein recht ordentliches, headbangbares Stück Doom Metal. Sehr gut. Auffällig hier bereits die sehr in den Hintergrund getretenen Growls, teilweise leiser zu hören als die Instrumente. Mit Rites Of The Locust kommt ein Wust an Sound auf den Hörer und die Hörerin zu, es sticht kein Instrument wirklich hervor und die Growls bleiben zu leise. Visceral Hexadron fängt recht gängig und doomig an, wechselt dann im Laufe des Stückes das Tempo. Das ist okay, kann man so machen! The Horns Of Gefrin kommt mit etwas mehr Wumms um die Ecke – wird aber auch langsam Zeit. Incorporeal Despair bietet klassischen Doom, ohne nennenswerte Höhepunkte, ein Stück unter tausend (vielleicht besseren). Mit Xipe Totec kommt etwas mehr Dezibel an das verwöhnte Metalohr (warum, ja warum ist eigentlich dieses Stück so kurz geraten??) ebenso Lus Sepulcri. Stormgate Convulsions From The Thunderous Shores – hört sich wie meine ersten Experimente mit dem Musikprogramm Reason an, nevermind…. Messiah Nostrum könnte manchen Metalhead zu einem gepflegten Stagediving provozieren. Die letzten zwei Stücke sind hörbar und setzen sich vielleicht hier und da auch in den Gehirnen fest.

 

Fazit: Doom und Deathmetal ohne nennenswerte Höhen und kaum hörbaren Growls. Die eine oder andere Idee wurde nicht konsequent zu Ende geführt, der zeitweilige Soundbrei ist als recht grenzwertig zu betrachten. Daher bleibt der Hörspaß auf Profane Nexus von Incantation die meiste Zeit auf der Strecke!

Anspieltipps: Muse, Visceral Hexadron und The Horns Of Gefrin
Jens O.
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