Artist: Ivy Crown
Herkunft: Kopenhagen, Dänemark
Album: Echo
Spiellänge: 32:39 Minuten
Genre: Melodic Metalcore, Melodic Metal, Alternative Rock
Release: 25.10.2019
Label: Long Branch Records
Link: https://ivycrown.bigcartel.com/
Bandmitglieder:
Gesang – Maria K.
Gitarre – Natasja
Bassgitarre – Maria E.
Schlagzeug – Sara
Tracklist:
- Lonesome And Cold
- Run
- It’s A Hell
- That’s What You Do
- Our Worst Days
- Bad Dream
- Not Who We Are
- Forgotten Me
- Rising
Ivy Crown – auf Deutsch Efeu-Krone, naja da muss ich wohl mal nachhaken, warum sich eine Band so nennt. Die Female-Fronted oder eher Full-Female-Band aus Kopenhagen hat sich mit Long Branch Records zusammengetan und ihre erste Platte unter dem Titel Echo 2019 veröffentlicht. Die offizielle Genrebezeichnung lautet Melodic Metalcore und deswegen landete die Scheibe der Däninnen auf meinem Tisch.
Das Debütalbum wurde von Chris Kreutzfeldt (Cabal) aufgenommen und für die Produktion hat man Mirza Radonjica-Bang (Siamese) verpflichten können. Wenn man auf der Gastmusiker-Liste Namen wie Kadeem France (Loathe), Kim Song Sternkopf (MØL) und Jesper Gün (Ghost Iris) entdeckt, dann ist klar, dass es auf jeden Fall ordentlich hinter die Löffel geben wird – so meint man.
Dann wollen wir mal eintauchen. Echo liefert von Anfang an das, was in den neun Songs dargeboten wird. Die DNS der dänischen Truppe hat sowohl starke Einflüsse in den New Metal Sektor, als auch, dass man sich größtenteils im Hard Rock bedient. Der Metalcore ist wohl eher die Ausnahme, die hier zu Buche schlägt. Der Gesang von Fronterin Maria K. ist für Metalcore viel zu harmlos und zu rockig. Shouts werden nur in den drei Songs mit Gastmusikern als eine Art Genreelement eingesetzt – kommt ein Gastmusiker, wird Melodic Metalcore abgeliefert, sonst nur harmloser Rock. So sind meine Highlights auch klar Lonesome And Cold, That’s What You Do und Bad Dream, denn dadurch, dass man mit zwei Stimmen in den Tracks vertreten ist, geht man nicht im Einheitsbrei unter.
Produktion und Aufnahme sind durchweg gut, doch es fehlt es an Druck und Abwechslung. Wäre die Shout-Stimme in allen Tracks versteckt, so wäre mit Sicherheit die Bewertung bei Weitem besser ausgefallen. Auch das, was ich hören will, ist nicht, dass eine Platte fast schon belanglos für mich wird, wenn kein Gastmusikerpart gespielt wird.




