Kalopsia – Sanguine Epitaph

“Viel hilft viel?“

Artist: Kalopsia

Herkunft: Kearny, New Jersey, USA

Album: Sanguine Epitaph (EP)

Spiellänge: 18:20 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 2014

Label: Godeater Records

Link: https://www.facebook.com/KalopsiaMetal/?fref=nf

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Matt Medeiros
Gitarre – Steve Horvath
Bassgitarre – Mike Hussey
Schlagzeug – Justin Spaeth

Tracklist:

  1. Deepen The Wound
  2. Invoke The Curse
  3. Feasting On Mankind (Lividity Cover)
  4. Cemetery Wreath
  5. Toolshed Therapy

Kalopsia - Sanguine Epitaph - Albumcover

Die Deather Kalopsia gründeten sich im Jahre 1999 und veröffentlichten bereits 2003 und 2012 jeweils ein Full Length. Vielleicht um die mögliche Wartezeit auf ein neues Album zu verkürzen und sich bei ihren Fans in Erinnerung zu rufen, erschien 2014 die EP Sanguine Epitaph.

Während die EP erstmal brachial beginnt und dem Hörer keine Möglichkeit einer Verschnaufpause lässt, schleicht sich so langsam der Gedanke ein, dass das ganze Werk zwar nicht schlecht, jedoch vielleicht ein wenig zu überladen sein könnte. Man will alles besonders gut machen und getreu dem Motto „Viel hilft viel“ wird hier einfach mal alles rausgehauen, was man so zu bieten hat.. Da kommt es, dass ein unerwarteter melodischer Gitarrenbreak bei Cemetery Wreath fast schon Schock-Charakter innehat.

Fazit: Hier gibt es richtig eins auf die „Fresse“ – und das direkt doppelt und dreifach. Kalopsia überschlagen sich förmlich auf ihrer EP Sanguine Epitaph. Hier zeigt jeder, was er drauf hat, jedoch vergisst man dabei zwischendurch, dass der Durschnitts-Hörer nicht so viel auf einmal aufnehmen kann und das Werk somit leider ein wenig überladen wirkt.

Anspieltipps: Invoke The Curse und Cemetery Wreath
Petra D.
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Podcast
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