Kamelot – I Am The Empire – Live From The 013

Liveaufnahme mit starker Unterstützung

Artist: Kamelot

Herkunft: Tampa, Florida, USA

Album: I Am The Empire – Live From The 013

Spiellänge: 105:12 Minuten

Genre: Symphonic Metal, Power Metal

Release: 14.08.2020

Label: Napalm Records

Links: http://www.kamelot.com/band/
https://www.facebook.com/kamelotofficial

Bandmitglieder:

Gesang – Tommy Karevik
Gitarre – Thomas Youngblood
Bassgitarre – Sean Tibbetts
Keyboard – Oliver Palotai
Schlagzeug – Alex Landenburg

Tracklist:

  1. Transcendence (Intro)
  2. Phantom Divine (Shadow Empire) feat. Lauren Hart
  3. Rule The World
  4. Insomnia
  5. The Great Pandemonium
  6. When The Lights Are Down
  7. My Confession – feat. Eklipse
  8. Veil Of Elysium
  9. Under Grey Skies – feat. Charlotte Wessels (live premiere)
  10. Ravenlight – feat. Sascha Paeth
  11. End Of Innocence
  12. March Of Mephisto – feat. Alissa White-Gluz
  13. Amnesiac
  14. Manus Dei
  15. Sacrimony (Angel Of Afterlife) – feat. Alissa White-Gluz & Elize Ryd
  16. Drum And Keys Solo
  17. Here’s To The Fall
  18. Forever
  19. Burns To Embrace – with Children’s Choir including Thomas Youngblood’s son
  20. Liar Liar (Wasteland Monarchy) – feat. Alissa White-Gluz
  21. Ministrium (Shadow Key)

Bereits seit 1991 existieren Kamelot, welche ursprünglich aus dem sonnigen Florida kommen. Einziges dauerhaftes Bandmitglied ist Thomas Youngblood an der Gitarre. Bereits 12 Studiowerke sind in den knapp 30 Jahren Bandgeschichte auf den Markt geworfen worden, zuletzt 2018 The Shadow Theory. Seit Silverthorn 2012 hat Tommy Karevik das Mikro von Roy Khan übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen Kamelot nach ca. 14 Jahren verließ und dieses Jahr mit seiner ursprünglichen Band Conception ein neues Werk veröffentlichte (Review hier). Die aktuelle Bandbesetzung ist sehr international, neben Tommy Karevik aus Schweden am Mikro sind die beiden deutschen Musiker Alex Landenburg (ex-At Vance, Axxis) und Oliver Palotai (ex-Doro) dabei und gesellen sich zu den beiden US-Amerikanern Thomas Youngblood und Sean Tibbetts.

Das Langeisen wurde bei einem Gig am 14.09.2018 im 013, Tilburg, Niederlande, aufgezeichnet, und hat neben 21 Tracks auch eine ganze Menge Gastmusiker mit an Bord. Das sind Alissa White-Gluz (Arch Enemy), Charlotte Wessels (Delain), Elize Ryd (Amaranthe), Lauren Hart (Almost Human), Sascha Paeth als Gitarrist und Produzent, ein aus den USA angereister Kinderchor (mit Thomas Youngbloods Sohn) sowie dem Streicher-Ensemble Eklipse. Der Live-Gig ist ein Streifzug durch die Diskografie der letzten 20 Jahre von Kamelot. Haven aus dem Jahr 2015 mit sechs und The Shadow Theory (2018) mit vier Tracks stellen den größten Anteil, aber auch The Black Halo (2005) mit March Of Mephisto und When The Lights Are Down fanden Berücksichtigung in der Setlist, genauso wie Forever (Karma, 2001). Tommy macht gerade bei den von Roy Khan im Original gesungenen Titeln eine starke Figur, ebenso in den Tracks, in denen er mit den Gastmusikern agiert.

Die Stimmung ist eingefangen, aber hat für mich nicht die Dynamik von anderen Livealben. Wie es auf der DVD rüberkommt, kann ich nicht beurteilen, diese lag leider nicht vor und ist daher nicht Teil des Reviews. Ansonsten gibt es bezüglich der Produktion nichts zu meckern, der Mix aus Symphonic und Powermetal kommt gut aus den Boxen. Höhepunkte sind sicher die Gesangsauftritte von Alissa und Elize. Mich können aber auch die gut 14 Minuten Forever überzeugen, das Ding kommt ziemlich gut rüber.

Kamelot – I Am The Empire – Live From The 013
Fazit
Freunde der Kamelot Sachen mit Roy werden hier genauso bedient wie Anhänger der neueren Werke. Die ganz alten Sachen aus den 90ern sind leider nicht zu hören. Mehr als 100 Minuten Livemusik in einem Jahr, wo Livemusik sehr selten zu genießen ist. Da ist so eine Konserve sicher eine gute Alternative. Freunde von symphonischen oder powermetallischen Klängen sollten mal ein Ohr in die Aufnahme halten bzw. einen Blick in die DVD werfen, das könnte eine gute Variante für eine Abendgestaltung im Herbst sein.

Anspieltipps: March Of Mephisto - feat. Alissa White-Gluz, Sacrimony (Angel of Afterlife) - feat. Alissa White-Gluz & Elize Ryd und Forever
Jürgen F.
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