“Nicht immer denn richtigen Riecher!“
Artist: King Dude
Herkunft: Seattle, USA
Album: Fear
Spiellänge: 42:02 Minuten
Genre: Satanic Rock N Roll
Release: 30.05.2014
Label: Ván Records
Link: https://www.facebook.com/kingdudemusic/info
Bandmitglieder:
Gesang und alle Instrumente – TJ Cowgill
Tracklist:
1. Open The Door
2. Fear Is All You Know
3. Maria
4. Devil Eyes
5. Cloven Hooves (Of Fear)
6. Demon Caller Number 9
7. Bloody Mirror
8. Lay Down In Bedlam
9. Bottomless Pit
10. Never Run
11. Miss September
12. Empty House
13. Watching Over You
TJ Cowgill, Mastermind der höllischen Rock’n’Roll-Gruppe King Dude, agiert im Studio ganz allein an seinen Songs und holt sich nur für Livesessions Musiker dazu, die ihn unterstützen, seine Kompositionen auch auf der Bühne spielen zu können. Die Platte, die er uns in den nächsten Tagen vorstellen möchte, hört auf den Namen Fear und wird in Europa vom Kultlabel Ván Records in die CD-Regale gestellt. Auf dreizehn Stücke kommt der Silberling und bietet mit fast 45 Minuten Spielzeit eine solide Struktur.
Mit dem Intro Open The Door stößt der Musiker wortwörtlich die Tür auf, dennoch ist das Intro nicht wirklich aussagekräftig und plätschert etwas über eine Minute dahin. Ganz anders ist da der erste Track Fear Is All You Know, der das Herzstück des Album bildet und zu dem King Dude ein offizielles Video aufgenommen hat. Episch nimmt die fette Rock’n’Roll-Nummer den Hörer an die Hand und schenkt im ein geiles Groove Feeling, das einen ganz besonderen Anstrich erhalten hat. Sehr atmosphärisch gehalten ist Fear Is All You Know – das absolute Hilight des Albums, bei dem vor allem der Gesang von TJ Cowgill atemberaubend ins Ohr geht. Nachfolgende Nummern wie Maria oder Devil Eyes sind sehr eingängig und gehen ohne Frage ebenfalls gut ins Ohr, bleiben aber ganz deutlich hinter Fear Is All You Know zurück. Trotzdem erzeugen die Stücke ganz spezielle Emotionen, die in Form von Balladen oder sinnlichen Rock-Nummern unter die Haut gehen.
Stücke wie Cloven Hooves (Of Fear) setzten auf viel Rhythmus, starken Gitarrensound und die Vielseitigkeit der Gesangsfarben, die das bekannte Zünglein an der Waage sind. Verspielt werden Stücke wie Bloody Mirror oder Bottomless Pit angestimmt, die nicht äußerst kompliziert gestrickt sind, dafür umso einfacher im Ohr bleiben. Das gewisse Etwas hat Fear schon vorzuweisen, ohne dieses wäre der Longplayer einer von vielen, aber mit dem Charme, mit dem die Instrumente zusammengefügt sind, macht das Konsumieren wirklich Spaß. Ganze ohne Makel geht Fear aber nicht aus dem Rennen, Nummern wie Never Run oder Demon Caller Number 9 sind zu schwach auf der Brust und wirken als Lückenbüßer oder wie man so schön sagen könnte: Es sind „Filler“.
[youtube]MpXoQTsIE1s[/youtube]



