Master – The New Elite

“So death will be the best solution for myself!“

Artist: Master

Album: The New Elite

Spiellänge: 44:25 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 09.07.2012

Label: Pulverised Records

Link: http://www.master-speckmetal.net

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Paul Speckmann
Gitarre – Alex Nejezchleba
Schlagzeug – Zdenek Pradlovsky

Tracklist:

  1. The New Elite
  2. Rise Up And Fight
  3. Remove The Knife
  4. Smile As You’re Told
  5. Redirect The Evil
  6. Out Of Control
  7. As Two Worlds Collide
  8. New Reforms
  9. Guide Yourself
  10. Souls To Dissuade
  11. Twist Of Fate
Master-TheNewElite-cover

Zwei Jahre nach dem letzten Album The Human Machine rollt die Death Metal-Maschine Master wieder über das Schlachtfeld. Mit neun neuen Geschossen im Arsenal feuert das Trio wieder aus allen Rohren.

Jeder Master-Fan weiß, was ihn erwartet: Schnörkelloser Death Metal, der sich von Anfang bis Ende unaufhaltsam in die Gehörgänge frisst. Das ist auf The New Elite nicht anders. OLD SCHOOL wird hier noch groß geschrieben. In den knapp 45 Minuten rumpeln die drei Herren herrlich aggressiv und rotzig durchs Gelände. Die einfachen Gitarrenriffs von Gitarrist Alex Nejezchleba zünden sofort und verzichten dabei auf jegliche technische Spielereien. Jeder Song wird zusätzlich noch von einem oder mehreren Gitarrensoli verfeinert. Bei der Schlagzeugarbeit von Zdenek Pradlovsky dominieren größtenteils sehr thrashige Rhythmen, aber auch Doublebass-Passagen und einige Blasts gibt es auf die Ohren. Paul Speckmann, Sänger und Bassist, röchelt und keift wie eh und je seine Texte ins Mikro, dass es nur so eine Freude ist. Dabei fügt er mit seinen Bassspuren dem Gesamtsound die nötige Substanz hinzu.

Aufgenommen wurde das elfte Album wieder in der Wahlheimat des Frontbarträgers Speckmann: Den tschechischen Shaark Studios (u.a. Hypnos). Die Produktion klingt druckvoll und sehr solide, behält dabei aber einen schönen Old School-Vibe. Insgesamt ist The New Elite etwas aggressiver als sein Vorgänger ausgefallen. Die Texte sind wieder gewohnt kritisch und richten sich gegen Politik und Gesellschaft und lassen dabei kein Tabuthema unbehandelt.

Fazit: Viel Neues gibt es nicht zu hören und das ist auch gut so! Die Songs sind alle auf einem durchgehend hohen Niveau, allerdings sucht man große Höhepunkte hier auch vergebens. Alle Death Metal-Fans der alten Schule und jene, die mit technischem Gefrickel nichts anfangen können, dürfen hier aber blind zugreifen. Anspieltipps: Smile As You're Told, Rise Up And Fight und Souls To Dissuade
Kai R.
8.5
8.5
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