Nachtblut – Dogma

„Ich trinke Blut, weil es mir schmeckt!

Artist: Nachtblut

Album: Dogma

Spiellänge: 50:32 Minuten

Genre: Dark Metal

Release: 25.05.2012

Label: Napalm Records

Link: http://www.myspace.com/nachtblutgefluester

Klingt wie: Eisregen, Cradle Of Filth und Subway to Sally

Bandmitglieder:

Gesang – Askeroth
Gitarre – Greifnachtblut_dogma_cover
Bass – Sacerdos
Keyboard – Lymania
Schlagzeug – Skoll

Tracklist:

  1. Dogma
  2. Der Weg Ist Das Ziel
  3. Ich Trinke Blut
  4. Eiskönigin
  5. Rache
  6. Mein Herz In Ihren Händen
  7. Mordlust
  8. Macht
  9. Busssakrament
  10. Vulva
  11. Schritte

Die Osnabrücker Band Nachtblut veröffentlicht mit Dogma die dritte Scheibe unter dem österreichischen Label Napalm Records. Ursprünglich gründeten sie sich im Jahre 2005, um auf gesellschaftliche Probleme hinzuweisen. Dabei wirkten die auf Deutsch gesungenen Texte anfangs menschenfeindlich, was sich bis heute nur punktuell geändert hat.

Mit dem neuen Longplayer Dogma wandern Nachtblut auf den Pfaden der älteren Eisregen-Alben und auch der blasphemisch kreischende Gesang kommt dem des Michael „Blutkehle“ Roth sehr nahe. Auf Dogma wird der Hörer auf eine vielfältige und äußerst einprägsame Art und Weise unterhalten. Mit dem Track Ich Trinke Blut gelingt es ihnen, mit dem Refrain „Ich trinke Blut, weil es mir schmeckt“ sogar einen Ohrwurm-Hit zu kreieren. Abgerundet wird dieses Konzept durch Atmosphäre schaffende Keyboardklänge, die ein prägnantes Charisma auf die elf Werke legen. Der Hörer kann sich zudem über mitreißende Stücke freuen. Vom einleitenden Dogma bis zum Rauschmeißer Schritte befinden sich alle Kompositonen auf einem sehr hohem Niveau. Ein Qualitätsabriss ist damit von Anfang bis zum Ende nicht festzustellen. Um es auf den Punkt zu bringen: Die neue Nachtblut-Veröffentlichung ist rundum stimmig und kann gesanglich sowie musikalisch überzeugen und weiß den Dark Metal Fan durch ansprechendes Songwriting auf eine dunkle Reise zu schicken.

pt
Fazit: Ein Album, auf das ich mich mal richtig gefreut habe, da ich Nachtblut bereits auf dem Metalfest West 2012 auf ihre Live-Präsenz überprüft habe. Das Ergebnis spricht für sich. Die Niedersachsen haben es verstanden, ihr Publikum zu begeistern. Mit dem Longplayer unterstreichen sie dieses und fesseln den Fan mit eindeutiger Qualitätssteigerung zu den vorherigen Alben. Eine absolute Kaufempfehlung für alle eingefleischten Fans der dunklen Mächte sowie der grausamen morbiden Kunst. Anspieltipps: Ich Trinke Blut, Eiskönigin & Vulva
Markus W.
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Podcast
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