Nocturnal – Arrival Of The Carnivore

“Re-Release elf Jahre nach Veröffentlichung.“

Artist: Nocturnal

Herkunft: Mainz, Deutschland

Album: Arrival Of The Carnivore (Re-Release)

Spiellänge: 34:25 Minuten

Genre: Thrash Metal

Release: 27.02.2014

Label: MDD

Link: https://www.facebook.com/nocturnalunholythrash

Bandmitglieder:

Gesang – Tyrannizer
Gitarre – Avenger
Bassgitarre – Vomitor
Schlagzeug – Skullsplitter

Tracklist:

  1. Coven Of Darkness
  2. Temples Of Sin
  3. Satanic Oath
  4. Preventive War
  5. Burn This Town
  6. War Of Spirits
  7. Merciless Murder
  8. Nuclear Strike
  9. Victorious Night
  10. Awakening The Curse Of Souls

nocturnal - Arrival Of The Carnivore - Albumcover
Die Thrash Metaler von Nocturnal haben sich im Jahre 2000 in Mainz gegründet und vier Jahre später ihr Debütalbum Arrival Of The Carnivore veröffentlicht. Auf dieses folgten die Alben Violent Revenge (2009), Storming Evil (2014) und da das erste Album jetzt schon elf Jahre alt und angeblich vergriffen ist, kam Ende Februar 2015 das Re-Release der Platte Arrival Of The Carnivore auf den Markt.

Während mich das Beiblatt zur CD ein wenig annervt, da man nur mit ein wenig Interpretation und einem kontrollierenden Blick auf die Facebookseite der Band erfährt, wer an welchem Instrument zu finden ist und die „Facts“ wie „…verkaufte sich hervorragend“, „weltweit respektierte Band“, „Totaler Underground-Tip“ ein wenig sehr hochgegriffen erscheinen, lasse ich nun auch mal die Musik auf mich wirken.

Dass es sich b ei Arrival Of The Carnivore tatsächlich um ein Debütalbum handelt, hört man direkt. Irgendwie wirkt alles noch nicht so aufeinander eingespielt – man hat das Gefühl, man befinde sich in Mitten einer Schlacht, wo alles auf einen einprasselt. Der Gesang ist ein ganz ansehnliches Gekeife und auch die Gitarrenarbeit gefällt mir grundsätzlich gut, lediglich die geringe Feinabstimmung ist ein Punkt, der mich noch stört.

Fazit: Ob es nun wirklich so ist, dass das Album Arrival Of The Carnivore elf Jahre nach Erscheinen vergriffen ist oder ob es sich hier doch eher um Geldmacherei handelt, möchte ich nicht bewerten. Für mich ist es keine sonderlich notwendige Neuauflage. Thrash Fans können aber auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.

Anspieltipps: War Of Spirits
Petra D.
6.4
6.4
Weitere Beiträge
Herman Frank – Fight The Fear