Steve Hackett – Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall

“Altes Material ohne große Überraschungen.“

Artist: Steve Hackett

Herkunft: London, England

Album: Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall

Spiellänge: 135:13 Minuten

Genre: Progressive Rock, Rock

Release: 30.06.2014

Label: InsideOut

Link: https://www.facebook.com/pages/Steve-Hackett/123101228589?rf=109663212393088

Bandmitglieder:

Gesang – Nad Sylvan
Gitarre – Steve Hackett
Bassgitarre – Lee Pomeroy
Keyboard – Roger King
Saxophon – Rob Townsend
Schlagzeug, Gesang – Gary O‘Toole

Gastmusiker:

Gesang – Ray Wilson (bei I Know What I Like und The Carpet Crawlers)
Gesang – John Wetton (bei Firth Of Fifth)
Gesang – Amanda Lehman (bei Ripples)
Gitarre – Roine Stolt (bei The Return Of The Giant Hogweed)

Tracklist CD1:

  1. Dance On A Volcano
  2. Dancing With The Moonlit Knight
  3. Fly On A Windshield
  4. Broadway Melody Of 1974
  5. Carpet Crawlers
  6. Return Of The Giant Hogweed
  7. The Musical Box
  8. Horizons
  9. Unquiet Slumbers For The Sleepers
  10. In That Quiet Earth
  11. Afterglow
  12. I Know What I Like

Tracklist CD2:

  1. Firth Of Fifth
  2. Ripples
  3. The Fountain Of Salmacis
  4. Supper’s Ready
  5. Watcher Of The Skies
  6. Los Endos

Steve Hackett - Genesis Revisited - Live At The Royal Alber Hall - Albumcover

Steve Hackett war von 1971 – 1977 als Gitarrist bei einer der wohl berühmtesten Rockbands seinerzeit tätig: Genesis.

Aber das ist nun schon viele, viele Jahre her (genauer gesagt fast 40!) und vielleicht war es einst wie bei anderen Musikern und der werte Herr/die werte Dame von der Bank sagte eines Tages „Vielleicht sollten Sie mal wieder was mit dieser Band… ehm… Genesis (?) machen?“. Ein dezenter Hinweis darauf, dass das Geld nicht von allein fließt.

So hat sich Steve Hackett dann unabhängig von den restlichen Genesis-Mitgliedern überlegt, die alten Stücke selbst noch mal neu zu verwursten. Musiker, die dabei mitmachen würden, gibt es schließlich genug und auch ein Publikum wird man für Genesis-Musik immer finden. Also zack, mal eben achtzehn Songs gepackt, ein paar Leute zusammengekratzt und bei der Londoner Royal Albert Hall angefragt, ob man dort spielen dürfe – und schon am 24.10.2013 konnte man dann die alten Stücke noch mal vortragen.

Nun denn, viel muss ich also zu den Songs, die man schon unzählige Male gehört hat, wohl nicht mehr sagen. Somit gilt es also die Qualität der beiden Platten an sich zu bewerten. Soundtechnisch ist das Album auf einer sehr guten Qualität, auch wenn ich finde, dass mir der Bass manchmal ein wenig zu sehr im Vordergrund dröhnt. Zudem ist die Gesamtlautstärke sehr niedrig, sodass ich mich, nachdem ich die beiden CDs durchgehört habe und mich anderer Musik widmen wollte, erstmal unheimlich vor der Lautstärke erschrocken habe.

Das Publikum hat eine gewisse englische Zurückhaltung und applaudiert zwar laut nach jedem Song, aber dennoch merkt man, dass es hier ruhiger zuging als bei manch anderen Bands.

Fazit: Es ist meiner Meinung nach zwar keine große Kunst, Altbekanntes zum drölftausendsten Mal zu spielen und die Aufnahmen eines Live-Konzerts auf Platte zu brennen und zu veröffentlichen, aber dennoch handelt es sich hier um Rockgeschichte, die immer wieder nett anzuhören ist. Mir gefällt es, dass hier eine Riege Gastmusiker (unter anderem mit einer Frau am Mikrofon - Amanda Lehman) ihren Einsatz hatte und so dem alten Material noch mal einen eigenen Charme verleihen konnte. Dennoch bleibt es dabei, dass ich mir ein Live-Album nur kaufen würde, wenn ich selbst bei dem Konzert war oder es sich um so ungewöhnliche und bisher unveröffentlichte Aufnahmen handeln würde, die man sonst nicht zu kaufen bekommt.

Anspieltipps: Broadway Melody Of 1974, Ripples und Watcher Of The Skies
Petra D.
7.2
7.2
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