The Charm The Fury – The Sick, Dumb & Happy

“Eigenartig, diese Niederländer“

Artist: The Charm The Fury

Herkunft: Amsterdam, Niederlande

Album: The Sick, Dumb & Happy

Spiellänge: 42:05 Minuten

Genre: Metalcore

Release: 17.03.2017

Label: Arising Empire

Link: https://www.thecharmthefury.com

Bandmitglieder:

Gesang – Caroline Westendorp
Gitarre – Mathijs Parent
Gitarre – Rolf Perdok
Bass – Lucas Arnoldussen
Schlagzeug – Mathijs Tieken

Tracklist:

  1. Down On The Ropes
  2. Echoes
  3. Weaponized
  4. No End In Sight
  5. Blood And Salt
  6. Corner Office Maniacs
  7. The Future Need Us Not
  8. Silent War
  9. The Hell In Me
  10. Songs Of Obscenity
  11. Break And Dominate

The Charm The Fury – dieser Name steht im nahen Amsterdam für brachialen Metalcore unter weiblicher Führung – Female Fronted, wie es ja so schön heißt. Mit The Sick, Dumb & Happy hat das Quintett nun ihr aktuelles Album auf den Markt geworfen und driften direkt mit dem ersten Song auf die typische Metalcore-Schiene ab. Hauptsache laut und schnell, dabei aber ohne wirkliches Gefühl für die Musik.

Zum Glück wird dieser Eindruck gleich beim zweiten Song, Echoes wieder wett gemacht. Besonders die clean gesungenen Vocals, welche eingestreut wurden, heben diesen Song auf ein erstaunlich gutes Niveau, welches zumindest ich nach dem Opener nicht erwartet hätte. Auch die weiteren Songs können sich dem gehobeneren Niveau durchaus anschließen.

Warum man nun also ausgerechnet Down The Ropes als Opener gewählt hat, bleibt schleierhaft. Vielleicht wollte man, dass es einfach schnell vorbei ist.

Ein weiteres Highlight schimpft sich dann Songs Of Obscenity, welcher sowohl brachiale Musik als auch einen enorm einnehmenden Mitgröhl-Part in sich vereint und das Zeug hat auf den großen Festivals eine riesige Menge Glückshormone freizusetzen. Diese Band ist definitiv einen Konzertbesuch wert.

Fazit: The Sick, Dumb & Happy ist ein sehr abwechslungsreiches Album, wenn man sich denn von dem Einstieg nicht direkt abschrecken lässt. Laut und mit fein gestreuten Clean-Parts kann das Album definitiv mehr, als nur im Regal verstauben.

Anspieltipp: Songs Of Obscenity
Martin W.
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