The Curse Of Dracula

Schwache Umsetzung in allen Belangen, welche maximal zum Underground Kultstatus reichen

Filmtitel: The Curse Of Dracula

Sprachen: Deutsch, Slowenisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit DVD: ca. 82 Minuten

Genre: Horror

Release: 30.04.2021

Regie: Tomaz Gorkic

Link: http://www.donaufilm.de/

Produktion: Donau Film

Schauspieler:

Drevensek, Jurij, Mandic, Marko, Ribic, Tanja

Seit Ende April steht der Horrorschocker The Curse Of Dracula als limitierte und serialisiertes Mediabook mit umfangreichem Bonusmaterial und exklusivem Cover-Artwork für euch zur Verfügung. Die Uncut Version wurde mit FSK ab 18 gegenzeichnet, dieses entspricht dem bisherigen Kennzeichen „Keine Jugendfreigabe“.  Für alle, für die es blutig sein darf, könnte der Streifen aus den Händen von Tomaz Gorkic ein Volltreffer sein. In Deutsch und auf Slowenisch kann man die über 80 Minuten zelebrieren, dazu gibt es den deutschen Untertitel, falls man wirklich auf die slawische bzw. indogermanischen Sprache wechseln möchte. Als Extra wertet das Mediabook mit Making Of, Social Media Clips, drei Trailern und einem 16 Seiten starken Booklet auf. Kommen wir einmal auf das Kerngeschehen der Veröffentlichung, die Story.

Die Story von The Curse Of Dracula:

Zwei Brüder brauchen Geld und schmieden einen hinterlistigen Plan: Um ahnungslosen Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen, erfinden sie die Geschichte über ein Spukschloss, in dem der angebliche Geist des Cousins von Graf Dracula sein Unwesen treibt. In einem alten Herrenhaus soll die erfundene Tour stattfinden. Doch statt spannendem Geschichtsunterricht geht es bald ans Eingemachte, denn das alte Haus birgt noch andere blutige Geheimnisse. Als die ersten Besucher grausam ums Leben kommen, werden die Brüder nicht nur mit ihren eigenen Lügen konfrontiert, sondern auch mit einer blutdürstigen Kannibalen-Familie und einem kreissägeschwingenden Nazi-Zombie.

The Curse Of Dracula
Fazit
Puh, wollen wir nicht lange um den heißen Brei reden. The Curse Of Dracula ist im allerbesten Fall ein C- oder D-Movie. Mit wenig Kohle und mäßigen Schauspielern soll hier ein blutrünstiges Epos erschaffen werden, das zwar hart an die Grenzen geht, aber in seiner Umsetzung dann schon viele minderwertige Schwachstellen aufweist. Hier die Horrorfilmriege bei Laune zu halten, dürfte schwer umzusetzen sein. Selbst die Kurzfilme von Mr. Lordi haben mehr Charakter und Dramatik als dieser gewagte, fast verzweifelte Schritt von Tomaz Gorkic. Vielleicht versucht man, mit der Inszenierung des Drehbuchs irgendwie auf die Kultstufe zu rutschen und in der Undergroundszene auf konsumierende Leichen zu stoßen. Die limitierte Auflage von 1500 Stück sollte trotzdem weggehen - für mehr dürfte es nicht reichen, alles andere würde meine Vorstellungen übertreffen. Wer jedoch auf solche platte Unterhaltungskunst steht und gar Spaß an blutigem Schaulaufen ohne Ziel hat, kann hier ruhig mal ein Auge riskieren. 
René W.
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