Artist: When Waves Collide
Herkunft: Paris, Frankreich
Album: EP I
Spiellänge: 9:26 Minuten
Genre: Post Rock
Release: 15.10.2019
Label: Eigenproduktion
Link: https://www.facebook.com/WhenWavesCollide/
Produktion: Studios 7ème ciel, Issy-les-Moulineaux von Etienne (Mix und Mastering)
Bandmitglieder:
Gitarre – Adrien
Gitarre – Romain
Bassgitarre – Timothée
Schlagzeug – Andrea
Tracklist:
- Intro
- Valhalla
- Lawrence
Als die Band When Waves Collide im Jahr 2017 gegründet wurde, hatte Adrien mit seiner Gitarre bereits einige Songs fertig komponiert. Nach und nach stießen die restlichen Bandmitglieder dazu, und gemeinsam konnten sie ihre erste Show bei der 2019er Ausgabe der Fête de la Musique spielen. Am 15.10. durften sie dann in Paris die Veröffentlichung ihrer ersten EP mit dem schlichten Titel EP I feiern. Das Ganze wäre tatsächlich an mir vorbeigegangen, aber ich erhielt eine sehr nette Nachricht von den Jungs, ob ich nicht ein paar Worte zu dem Werk schreiben möchte. Schon während des ersten Hörens war klar, dass diese tolle Scheibe nicht in der Masse der Veröffentlichungen untergehen darf!
Bei einer Spiellänge von noch nicht einmal zehn Minuten für drei Songs – wobei das Intro gerade einmal 1:41 Minuten lang ist – ist eins klar: Die Jungs kommen auf den Punkt. Keine überlangen Gitarrenspielereien oder ewige Wiederholungen, sondern schlicht und einfach wunderbar vor sich hin fließender Post Rock, der mich in positive Stimmung versetzt.
Da ich ja mittlerweile auf einigen Post Rock-Shows war, weiß ich natürlich, welche Töne man den Saiteninstrumenten mithilfe der vielen Pedals entlocken kann. Das verträumte Intro klingt allerdings tatsächlich eher so, als ob Jean-Michel Jarre mit seinen Fingern über die Keyboard- und Synthesizer-Tasten geglitten ist. Sehr entspannt, manchmal ein wenig jazzig angehaucht kommt dann Valhalla daher, das Gitarrenspiel erinnert mich an eine fröhlich vor sich hin plätschernde Quelle. Ob die tiefen Töne zum Ende des Songs hin tatsächlich vom Bass oder doch vielleicht auch von einem Synthesizer stammen, vermag ich nicht zu enträtseln. Sie geben dem Song aber natürlich eine schöne Tiefe, die dann gleich wieder vom schmetterlingsgleichen wunderbaren Gitarrenspiel emporgehoben wird. Der letzte Track Lawrence arbeitet sich langsam auf das große Finale hin, das Ende ist dann allerdings leider sehr abrupt.
Hier kann man sich die ganze EP anhören und in dem toll animierten Cover versinken:
Und danach dann aber bitte gleich zur Bandcamp-Seite von When Waves Collide und die Jungs mit einem Kauf unterstützen! 🙂





