„Die Südeuropäische Antwort auf Tolkien „
Artist: Wind Rose
Herkunft: Italien
Album: Stonehymn
Spiellänge: 45:55 Minuten
Genre: Symphonic Folk Metal
Release: 26.05.2017
Label: Inner Wound Recordings
Link: https://www.facebook.com/windroseofficial/
Bandmitglieder:
Gesang – Francesco Cavalieri
Gitarre – Claudio Falconicini
Keyboards – Federico Meranda
Bass – Cristiano Bertocchi
Schlagzeug – Daniele Visconti
Tracklist:
- Distant Battlefields
- Dance Of Fire
- Under The Stone
- To Erebor
- The Returning Race
- The Animist
- The Wolves` Call
- Fallen Timbers
- The Eyes Of The Mountain
Irgendwo zwischen Mittelerde, dem wilden Westen und dem nördlichen Europa stehen fünf Italiener auf einer steinernen Bühne und hauen uns ihr drittes Studioalbum um die Ohren. Stonehymn – so der Titel des epischen Symphonie Power Metal Werkes, dass dazu auch noch unhörbare Folk Einflüsse zeigt. Ein Gemisch, das wunderbar funktioniert wie Wind Rose beweisen…
Mit Klängen, die auch direkt aus einem Tolkien Soundtrack stammen könnten, liefern Wind Rose neun erfrischend kreative Tracks ab. Zwischendrin ertönt aus dem Off dann noch ein „Yehaw!“ zwischen den Lyrics und findet sich mit dem Track Dance Of Fire auf einem kleinen Ausflug im Wilden Westen wieder. Zurück in der Fantasie-Folk-Welt, staunt man über Werke wie To Erobert oder The Wolfes`Call.
Vordergründig fällt natürlich die tiefe und kräftige Stimme von Sänger Francesco Cavalieri ins Ohr. Hin und wieder begleitet von Männerchorgesang, erschleicht den Hörer ein heroisches und episches Gefühl. Zu schnell vergehen acht Tracks und das letzte Meisterwerk der Power Metaller The Eyes Of The Mountain ertönt. Am liebsten würde man selbst mit Schwert und Schild den hymnenartigen Klängen seinen Tribut zollen, um sich anschließend in ein wildes Saufgelage zu stürzen und den Sieg über die Platte gebührend zu begießen.
Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass wirkliche „Ohrwürmer“ ausbleiben. Bei der Fülle an musikalischer Kreativität, die in jedem einzelnen Song steckt, kommt die Eingängigkeit zu kurz. Wind Rose würde ich es allerdings auch zutrauen, dass genau das gewollt ist. Dennoch würde ich mir für das nächste Album etwas „weniger ist mehr“ wünschen.



