Die aus Limassol stammende Prog-Metal-Band Joakem freut sich, Origins, die erste Single ihres kommenden Albums, zu veröffentlichen. Das Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt.
Origins ist der erste Song des neuen Albums – das Auftaktkapitel einer Geschichte, die sich Titel für Titel entfaltet. Wie die Band erklärte:
“Auf einem kargen, fremden Planeten tobt das Land gegen sich selbst – Vulkane reißen die Kruste auf, Superstürme fegen über den Himmel, Asteroiden brennen über die Oberfläche, und das Klima kennt keine Gnade. Doch vom Himmel bringt ein gefallener Komet etwas Zerbrechliches: mikroskopisches Leben. Winzige Einzelzellen, verstreut über die feindselige Welt, beginnen sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit auszubreiten und zu wachsen.”
Das Album basiert auf dem Konzept, dass die Natur selbst weder Gut noch Böse kennt – nur das Überleben –, während Bewusstsein die fragile Grenze schafft, an der Moral zu entstehen beginnt.
Diese Geschichte enthüllt eine harte Wahrheit: In der Natur gibt es kein Gut und kein Böse, nur den Willen zum Überleben. Hunger jagt, Angst flieht, und das Leben besteht fort, mit allen Mitteln.

Doch sobald Bewusstsein ins Spiel kommt, wird das Überleben komplizierter. Bewusstsein ermöglicht Entscheidungen, und mit diesen Entscheidungen entsteht eine fragile Grenze, an der Überleben in Grausamkeit umschlagen und Notwendigkeit mit Bosheit verwechselt werden kann. Dieselben Instinkte, die das Leben erhalten, können sich bei denkenden Wesen zu Manipulation oder Gewalt verhärten.
Doch diese Geschichte zeugt auch von etwas Seltenem: der Fähigkeit bewusster Wesen, diese Grenze zu erkennen und gegen sie anzukämpfen. Angesichts von Prüfungen, die ihre Existenz bedrohen, können sie sich vereinen, anpassen und sich über die rohen Impulse hinaus weiterentwickeln, die sie hervorgebracht haben.
Und unter all dem wirkt eine tiefere Kraft: der gleichgültige Wille der Natur. Sie urteilt nicht, trauert nicht, vergibt nicht. Sie besteht einfach fort. In ihrem gewaltigen Plan gibt es keine Moral – nur das Überleben – und die Last, Gut und Böse zu definieren, liegt allein bei denen, die klug genug sind, diese Frage zu stellen.
Die Single wurde von Philip Zilfo gemischt und von Acle Kahney (Tesseract) bei 4D Sounds gemastert. Artwork von Remedy Art Design.
Joakem live:
24. April – Savino Rock Bar in Larnaca (CY) w/ Mother of Millions
19. Mai – Metal To The Masses final
Joakem sind:
Stelios Ioakim – Gesang, Keys, Komposition, Texte
Bob Saganas – Gitarre
Miguel Trapezaris – Bass
Nakis Kyriakou – Schlagzeug

