Extreme Ättäck VIII: gemeinsam für die Szene

Der 29.05.2026 wird ein Abend voller Support und Leidenschaft

Wenn es um Metal, gelebte Subkultur und echtes Engagement geht, hat sich eine Veranstaltungsreihe in den vergangenen Jahren neben anderen Events einen festen Platz in Magdeburg und auch in der Region erarbeitet: das Extreme Ättäck. Am 29. Mai 2026 geht das Format in die achte Runde und setzt dabei vor allem auf eines: Zusammenhalt und Support innerhalb der Szene.

Veranstaltet wird das Extreme Ättäck VIII vom Hellbollwerk e.V. in Zusammenarbeit mit der Factory Magdeburg, wie bereits alle sieben Ausgaben zuvor. Die Reihe ist dabei die konsequente Weiterentwicklung einer bekannten Szene-Institution: dem einstigen Metal Clash, das zwischen 2007 und 2023 mit über 20 Veranstaltungen in Magdeburg, Berlin und Naumburg eine wichtige Plattform für Metalbands und dem Underground bot.

Das Extreme Ättäck hat sich als würdiger Nachfolger etabliert und genießt ein sehr gutes Standing in der Szene“, erklärt David Siegmund („Siggi“), stellvertretender Vorsitzender des Hellbollwerk e.V. Der Verein mit Sitz in Ilsenburg engagiert sich gemeinnützig für die Förderung von Rock- und Metalkultur im Raum Magdeburg und Harz, mit dem Ziel, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und regionale Strukturen nachhaltig zu stärken.

Drei Bands, drei Facetten der Szene

Auch musikalisch bleibt sich das Extreme Ättäck treu und präsentiert eine bewusst abwechslungsreiche Auswahl:

EinsAchtZich (Six Feet Under Tribute) stehen für präzisen, druckvollen Death Metal, der live direkt wirkt. Die Band ist eingespielt, fokussiert und bringt die Songs ohne Umwege auf den Punkt. „Wir freuen uns sehr, beim Extreme Ättäck VIII dabei zu sein, gerade in einer Location wie der Factory Magdeburg, die perfekt zur Atmosphäre passt“, so die Band.

P:ArT Photography

Menerra (Death Metal / Soest) bringen ihren eigenständigen „Westfalian Death Metal“ mit. Frontmann Sven Wortmann ist seit über 20 Jahren aktiv und verbindet in den Songs seiner Band musikalische Härte mit inhaltlicher Tiefe. Historische Ereignisse, Mythen und Legenden aus Westfalen bilden die Grundlage der Texte. „Es ist etwas Besonderes, Teil eines solchen Events zu sein. Man merkt sofort, dass hier viel Leidenschaft hinter steckt“, sagt Sven Wortmann.

Akantophis (Black Metal / Ilsenburg) sorgen für einen besonderen Moment des Abends: Ihr Auftritt wird der einzige öffentliche Gig der Band im Jahr 2026 sein. „Wir freuen uns sehr, Teil des Extreme Ättäck VIII zu sein. Der Abend in Magdeburg wird für uns etwas Besonderes“, erklärt die Band. Parallel arbeitet Akantophis bereits an neuem Material für ein kommendes Album.

Nach den Live-Auftritten ist noch lange nicht Schluss: Mit der legendären  School Of Rock und dem bekannten Dark Friday geht der Abend direkt in die Aftershow über und für Konzertbesucher mit freiem Eintritt.

Das Extreme Ättäck VIII versteht sich damit nicht nur als Konzert, sondern als Treffpunkt für die Szene, offen, nahbar und getragen von dem Gedanken, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Vorverkauf unterstützt die Planung

Tickets sind im Vorverkauf für 15 € erhältlich, an der Abendkasse kosten sie 23 €. Gerade für ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen ist der Vorverkauf ein wichtiger Faktor für die Planungssicherheit.

Tickets können unkompliziert direkt über den Hellbollwerk e.V. per Mail an hellbollwerk@gmx.de erworben werden, ohne zusätzliche Gebühren. Diese direkte Form des Supports hilft dem Verein unmittelbar bei der Umsetzung der Veranstaltung.

Alternativ sind Tickets auch über die Plattformen der Factory Magdeburg erhältlich.

Warm-Up mit Bedeutung: Sichtbarkeit für engagierte Festivals

Das Extreme Ättäck VIII ist in diesem Jahr bewusst als Warm-Up für die Damned Days 2026 und das Heimburger MetalNacht Festival 2026 konzipiert. Dahinter steht ein klarer Gedanke: Aufmerksamkeit schaffen für Veranstaltungen, die mit viel Eigeninitiative und Leidenschaft getragen werden.

Die Damned Souls, die hinter den Damned Days stehen, sind seit ihrer Gründung im Jahr 2012 ein fester Bestandteil der Underground-Szene. Aus einem ehemaligen Metal-Club hervorgegangen, verfolgen sie bis heute konsequent ihr Motto: Support The Underground. Was einst mit kleineren Veranstaltungen begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Größe: Seit 2016 betreibt der Club ein eigenes Clubhaus mit regelmäßigen Live-Abenden. Über 500 Bands standen dort bereits auf der Bühne. Die Damned Days selbst sind dabei bewusst niedrigschwellig organisiert: freier Eintritt für Besucher, getragen durch ehrenamtliche Arbeit und faire Preise. 2026 findet die Veranstaltung bereits zum 15. Mal statt, 2027 feiern die Damned Souls ihr 15-jähriges Bestehen, ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige Szene-Arbeit.

Auch das Heimburger MetalNacht Festival steht für genau diesen Spirit. Entstanden aus der Idee, im kleinen Ort Heimburg ein eigenes Event zu schaffen, ist daraus ein eigenständiges Open-Air-Festival gewachsen. Mit viel Engagement von Freunden, Familien und Unterstützern wird jährlich ein Gelände zwischen Heimburg und Benzingerode zur Festivalfläche. Das Ergebnis: eine besondere Atmosphäre, die familiär, direkt und gleichzeitig musikalisch vielseitig ist. Das Line-Up reicht von Heavy- und Thrash- bis hin zu Black-, Death- und Pagan Metal. Für 2026 sind unter anderem Illdisposed, Aeonblack, Graveworm und Obscurity angekündigt.

Solche Veranstaltungen entstehen nicht aus wirtschaftlichem Interesse, sondern aus Überzeugung. Genau das möchten wir unterstützen und sichtbar machen“, so David Siegmund. „Mit dem Extreme Ättäck wollen wir dazu beitragen, dass mehr Menschen auf diese Festivals aufmerksam werden.

Extreme Ättäck VIII
Warm-Up Party für die Damned Days & das Heimburger MetalNacht Festival 2026
29.05.2026 | Factory Magdeburg
Aftershow: School Of Rock & Dark Friday (freier Eintritt für Konzertgäste)

Zum Event klickt ihr <<< HIER >>> .

Ein Abend, der zeigt, wie lebendig und vernetzt die Metalszene in der Region ist.