Abiotic – Casuistry

“Ausschließlich digital, aber doch eine reale Bedrohung!“

Artist: Abiotic

Herkunft: Miami, USA

Album: Casuistry

Spiellänge: 35:38 Minuten

Genre: Technical Death Metal

Release: 21.04.2015

Label: Metalblade Records

Link: https://www.facebook.com/Abioticfl?fref=ts

Bandmitglieder:

Gesang – Dickie Allen
Gitarre – Johnathan Matos
Gitarre – Matt Mendez
Bassgitarre – Alex Vasquez
Schlagzeug – Aaron Stechauner

Tracklist:

1. Believe The Unseen
2. Reanimated Destruction
3. Cast Into The Depths
4. Violent Scriptures
5. Nightmares Of Your Conception
6. The Absence Of Purity
7. Falling Into Obscurity
8. Molecular Rematerialization
9. Drain. Deface. Abolish.

Abiotic-Casuistry

Abiotic, die US-amerikanischen Technical Death Metaler, haben sich 2010 gegründet und in den letzten fünf Jahren aus Miami ihren Todestrahl in die ganze Welt getragen. Nach zwei Veröffentlichungen wartet mit Casuistry ein erneutes Lebenszeichen, welches als digital-only Release seit dem 21.04.2015 an den Mann gebracht wird.

In dieser digitalen Veröffentlichung tummeln sich neun kurze Hits, die insgeamt auf eine Spielzeit von 36 Minuten kommen. Länger als vier Minuten ist keins der Werk – warum auch? Cast Into The Depths oder Falling Into Obscurity können auch in der Kürze euer Gehirn aus dem Schädel schlagen. Wo andere Bands des Genres gerne auf noch mehr Gewalt setzen, lassen Abiotic ihre technisch-filigrane Raffinesse durchblitzen. Die neuen Mitglieder des melodischen Dreschflegels – Sänger Dickie Allen und Schlagzeuger Aaron Stechauner – machen einen absolut perfekten Job. Kräftige Shouts ergießen sich in kernigen Tropfen auf den Kopf des zum Geständnis gefolternden Opfers. Lange bleibt diese Tortur nicht ohne Folgen, spätestens Molecular Rematerialization bricht alle Dämme. Derbe Breaks lassen jeden Hauch von Harmonie beim abschließenden Drain. Deface. Abolish. verstummen. Abiotic sind nicht nur mit diesen Stücken ernst zunehmen, wer die Jungs aus Florida bereits vor Casuisry auf dem Zettel hatte, wird noch einmal bestätigt.

Fazit: Wirklich schade, dass Casuistry eine auschließliche digital Veröffentlichung ist, als Platte würde sie sich bei jedem Death Metal-Fanatiker gut im CD-Regal machen. Wie dem auch sei, gravierende Schwächen sind bei Abiotic nicht auszumachen, viel mehr bestechen sie durch die Balance aus frischem Sound und kantigen Death Metal-Riffs

Anspieltipps: Cast Into The Dephts und Nightmares Of Your Concepti
Rene W.
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