Burning Witches: Fronterin Laura Guldemond covert Motörhead-Song

"Ace Of Spades" in völlig neuem Gewand

In Zeiten von Coronavirus, Kontaktverboten, Quarantäne und Konzertabsagen sitzen auch die Musiker und Bands zu Hause in den eigenen vier Wänden und wissen teilweise nicht so recht, was sie anstellen sollen. Touren ist im Lockdown mal wieder nicht möglich, Autokino- und Strandkorb-Konzerte fallen im Winter aus und Social Distancing-Konzerte sind nicht jedermanns Sache, denn zu einem ordentlichen Konzert gehört auch ein schwitzender, tobender Mob vor der Bühne. So wird das Netz seit Monaten von Livestreams aus dem Wohnzimmer oder Proberaum und von teils obskuren Musikvideos überflutet. Bands präsentieren Corona-Songs, die im normalen Alltag niemals entstanden wären, oder covern sich durch die Weltgeschichte. Manche Nummern sind durchaus interessant anzuschauen/-hören, manch andere braucht die Welt nicht wirklich. Ab und zu serviert man uns aber auch echte Highlights. So ist das in Zeiten von Corona, wenn Bands plötzlich arbeitslos und wie alle anderen auch zum Nichtstun verurteilt sind.

Zum wiederholten Male in Zeiten von Corona beschert uns nun die Niederländerin Laura Guldemond eine Coverversion. Die Burning Witches-Frontfrau zeigt sich in diesen Tagen aktiv wie kaum jemand anderes und haut nun Ace Of Spades raus. Nachdem sie in den letzten Monaten bereits mehrfach mit Covern von z.B. Abbas Neujahrsnummer Happy New Year begeistern konnte, gibt es nun wieder eine etwas andere Laura zu hören. Die Burning Witches-Fronterin hat es drauf, denn auch das aktuelle Cover gehört definitiv zu den Highlights, die die Corona-Krise hervorgebracht hat. Der Song ist im Original natürlich von der britischen Rock ’n‘ Roll-Band Motörhead aus London, die den Track Ace Of Spades auf ihrem gleichnamigen vierten Album im Jahr 1980 veröffentlichten.

Okay, Laura ist nun nicht Lemmy, aber cool gemacht ist das Cover von Ace Of Spades allemal. Unterstützt wird die Old School Metal Oberhexe dabei von dem The Dirty Denims-Bassist Marc Eijkhout, der hier für die Gitarre und den Mix verantwortlich war. Hier könnt ihr euch die Nummer auf die Ohren geben:

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