Dead Man’s Fingers Spiced Rum

Bietet der teureren Konkurrenz die Stirn

Name: Dead Man’s Fingers Spiced Rum

Herkunftsland: Berlin, Deutschland

Firma: Halewood Wine & Spirits (Germany) GmbH

Art des Getränks: Rum

Link: https://thedropstore.de/

Online Shop: https://thedropstore.de/collections/spiced-rum/products/dead-man-s-fingers-spiced

Abfüllmenge: 700 ml

Volumenprozent Alkohol: 37,5 %

Preis: 19,99 Euro

Quelle: Halewood Wine & Spirits (Germany) GmbH

Heute haben wir das erste Produkt aus dem Hause Halewood Wine & Spirits (Germany) GmbH im Programm und es werden weitere folgen. Gestartet wird mit dem Dead Man’s Fingers Spiced Rum. Hinter dem Dead Man’s Fingers steht eine ganze Reihe von Rum-Versionen, die z.B. mit Limette oder Ananas versehen werden. Ganz klassisch lebt die Spirituose von 37,5 % Volumenprozent Alkohol, die in eine schicke, schwarze, mit Totenkopf verzierte 700 ml Flasche abgefüllt werden. Die goldene Schrift fällt schnell ins Auge und dürfte auch die meisten Metalheads ansprechen. Diabolisch, nicht überzogen und trotzdem nicht mit einem billigen Design versehen, könnte der erste Eindruck wahrlich schlechter sein. Nach dem ersten Öffnen fällt auf, dass der Korken leicht wieder platziert werden kann. Für meinen Geschmack dürfte er, wie bei anderen Korkenverschlüssen, fester sitzen. Das als kleine Randnotiz, die darauf hinweist, nach dem Anbrechen sorgfältig darauf zu achten, das flüssige Gut nicht versehentlich zu vergießen.

Dead Man’s Fingers hat als Basis den gewürzten Rum, welcher nach Hersteller nicht die typischen Wege einschlagen soll. Die Idee für diesen Rum wurde im Rum & Crab Shack in St. Ives, Cornwall geboren. Die Geruchsprobe bringt eine milde Süße zum Vorschein, die neugierig auf das Produkt macht. Mit 20 Euro pro Flasche liegt sie in der unteren Preiskategorie, jedoch über den billigen Discounterpreisen. Was jedoch kann dieser gut riechende Rum bei uns im Geschmackszentrum erreichen? Wie erwartet dringt der würzige Rum süß auf die Zunge. Für einige unter uns dürfte es schon zu süß sein. Sehr mild und angenehm kann man beim ersten Nippen nichts Negatives feststellen. Die Mischung aus karibischem Rum und Gewürzen, verfeinert durch koranische Aromen wie Safrankuchen, Gewürzfrüchten oder Pedro Ximenez-Eis bildet eine gelungene Einheit. Wie schon erwähnt – durch die süße Grundstruktur wird er dem Anspruch eines Spiced Rum ohne Abstriche gerecht. Egal ob auf Eis oder als Longdrink, der Charakter kann bewahrt werden und überrascht mich persönlich sehr positiv.

Dead Man’s Fingers Spiced Rum
Fazit
Natürlich sind mir in den letzten Monaten hochwertige Rum Produktionen in die Hände gefallen, die dem Käufer aber auch einen ganz anderen Preis abverlangt haben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Einklang mit dem Geschmackserlebnis ist gut und alle, die was anderes sagen, finden immer und überall ein Haar in der berühmten Suppe. Der Dead Man’s Fingers ist spiced genug, die einzelnen Gewürze dürften ein wenig mehr Platz zum Entfalten bekommen und er ist grundsätzlich sehr glatt und möchte nicht unbedingt anecken. Als Rum für einen Cuba Libre oder auch in anderen Drinks kann man ihn ohne Probleme servieren. Die Grundsüße sollte man dabei nicht unterschätzen. Nicht, dass mich der Preis am Anfang beeinflusst hätte, aber ganz offen gesprochen, habe ich mit weniger gerechnet. Der Schritt weg vom überzogenen, industriell gepushten Discount Spiced Rum gelingt und bringt sicher nicht nur auf mein Gesicht ein zufriedenes Lächeln. 
Geschmack
8.2
Geruch
7.9
Abgang
7.7
Optik
8
Leser Bewertung0 Bewertungen
0
8
Punkte
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast

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