Rock Wolves – Rock Wolves

“Ein lockeres Rock Intermezzo!“

Artist: Rock Wolves

Herkunft: Hannover, Deutschland

Album: Rock Wolves

Spiellänge: 38:52 Minuten

Genre: AOR, Classic Rock, Hard Rock

Release: 28.10.2016

Label: SPV/Steamhammer

Link: https://www.facebook.com/RockWolves.Official/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Michael Voss
Bassgitarre – Stephan „Gudze“ Hinz
Schlagzeug – Herman Rarebell

Tracklist:

  1. Rock For The Nations
  2. Surrounded By Fools
  3. Out Of Time
  4. What About Love
  5. The Blame Game
  6. Riding Shotgun
  7. Nothings Gonna Bring Me Down
  8. The Lion Is Loose
  9. I Need Your Love
  10. Lay With Me

In meiner Heimat, dem schönen Niedersachsen, erklingen aus den Händen von Hermann Rarebell (Ex-Scorpions), Michael Voss (Mad Max, Michael Schenker) und Stephan Hinz (H-Blockx) das aktuelle Rock Album seit letztem Oktober. Über SPV/Steamhammer hatte das deutsche Hardrock Trio seine Riffs serviert. In 40 Minuten spielen Rock Wolves zehn zeitlose Hymnen und bleiben bis zur letzten Sekunde am Drücker.

Als Opener fungiert Rock For The Nations und stellt auch nach einem Jahr noch unter Beweis, dass man die Norddeutschen auf dem Zettel haben darf. Wer jetzt glaubt man verteilt Bonuspunkte wegen des Bekanntheitsgrads, der irrt gewaltig. Neben den vielen positiven Momenten liegt ein kleiner Schatten auf den Tracks, die einfach zu rund von vielen anderen Künstlern hätten inszeniert werden können. Egal ob gesanglich wie auch instrumental – eine ganz eigene Duftnote vermisst man hinter vielen Refrains bzw. Melodienbögen. Trotzdem darf man Stücke wie Out Of Time, The Blame Game oder The Lion Is Loose nicht pauschal schlechter reden als sie sind. Die Erwartung an Rock Wolves ist zweifelsohne hoch, daher liegt die Messlatte höher als bei anderen Gruppen. Da passt einmal mehr die Weisheit: Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss. Die oberste Hürde gerade noch so genommen, stößt man in den 38 Minuten auf rockige Kompositionen, die ihren Charme haben, aber nicht mehr machen als sie müssen, um ihre Anhängerschaft zufriedenzustellen.

Fazit: Eingängig, solide auf den Punkt getroffen legen Rock Wolves eine Session aufs Parkett, welche man ruhig mal öfter zelebrieren kann. Zwar bleiben die ganz großen Sprünge aus, dafür meistern sie den Parcour ohne Strafpunkte. Wer auf Scorpions bis hin zu Mainstream Hardrock Größen steht, darf zugreifen. Alle anderen werden härtere Refrains bevorzugen!

Anspieltipps: Rock For The Nations und The Lion Is Loose
Rene W.7
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