Hate Squad – Katharsis

Hannover H8CORE..

Artist: Hate Squad

Album: Katharsis

Spiellänge: 41 Minuten

Genre: MetalCore, Thrash Metal, Groove Metal

Release: 28.10.2011

Label: Massacre Records

Link: http://www.hatesquad.com/

Klingt wie: Austrian Death Mashine(ohne Arnie) und Anthrax

Bandmitglieder:

Gesang – Burkhard Schmitt
Gitarre – Mark Künnemann
Zweite Gitarre – Martin Blankenberg
Bassgitarre – Bauke De Groot
Schlagzeug – Helge Dolgener

Tracklist:

  1. Deep Scars
  2. Katharsis
  3. Your Rotten Life
  4. The One
  5. Hatebomb
  6. A.P.A.B.
  7. Misanthropic Soul
  8. Vicious Assault
  9. Old Times…Good Times!
  10. Kill
  11. R3VOLUT1ON15T
  12. Face Your Demon
  13. Live And Learn
  14. Traitor Scum (Digipak Bonus)
  15. Every Second Couonts 2011 (Digipak Bonus)

Es ist Samstag und was kann man bei so schönem Wetter tun? Natürlich zu Hause bei einem Kaffee und einer Schüssel Müsli ein CD-Review schreiben.

Heute habe ich die Hardcore-Band Hate Squad (deutsch: Hasskommando) mit ihrem aktuellen Album Katharsis auf meinem Schreibtisch liegen. Passend zum Musikstil wurde das Artwork der CD mit Skelett-Soldaten in Gasmaske gestaltet. Die Farbtöne sind eher braun gehalten und mittig ist ein Stern in den Hintergrund gemalt, der das Emblem der Hannoveraner Band trägt.

Ich habe das Album jetzt zum zweiten Mal durchgehört und ich kann sehr wenig nachempfinden, warum das Label und die Band selbst sich in die Schiene HardCore & MetalCore einordnen. Meiner Meinung nach ist das Album eine sehr groovige Thrash Metal-CD mit echt wenigen MetalCore oder HardCore-Elementen.

Die Stimme des Sängers (Burkhard Schmitt) ist – typisch für das Genre – eher ein rauchiges Shouten mit sehr wenigen klaren Passagen, dafür mischt sich gern mal ein gekreischter Satz (Screaming) dazwischen. Die Gitarrenriffs sind abwechslungsreich und wechseln sich mit den Rhythmen von Schlagzeug und Bass als Taktgeber ab, sodass ab und an mal ein melodischer Part ausbleibt. Aber wenn man das unter den Gesichtspunkten des Thrash Metals sieht, dann wird man nicht wirklich enttäuscht sein, denn die sehr stimmigen Gitarrensoli peppen die „Hau-Drauf-Stimmung“ sehr auf.

Fazit
Fazit: Hate Sqad dürfte man eigentlich als die Großväter des deutschen HardCore-Thrash-Metal bezeichnen, denn wenn man mal zurückdenkt, ist Katharsis das nunmehr sechste Album und das in einem Zeitraum von fast 20 Jahren. Schön, dass die fünf Hannoveraner es geschafft haben, nach einer relativ langen Schaffenspause (letztes Album: Degüello von 2008) erneut ein so solides Album auf den Markt zu werfen. Anspieltipps: The One & R3VOLUT1ON15T
Kai R.
7.5
7.5
Punkte
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