Jaded Heart – Guilty By Design

“Solider Sound ohne eigene Duftmarke“

Artist: Jaded Heart

Herkunft: Duisburg, Deutschland

Album: Guilty By Design

Spiellänge: 64:50 Minuten

Genre: Melodic Metal, Hard Rock

Release: 22.04.2016

Label: Massacre Records

Link: http://facebook.com/jadedheartmusic

Bandmitglieder:

Gesang – Johan Fahlberg
Gesang und Gitarre – Peter Östros
Gitarre – Masa Eto
Bass – Michael „Muelli“ Müller
Schlagzeug – Bodo Stricker

Tracklist:

  1. No Reason
  2. Godforsaken
  3. Seven Gates Of Hell
  4. Remembering
  5. Rescue Me
  6. Salvation
  7. No Waiting For Tomorrow
  8. Watching You Die
  9. So Help Me God
  10. Bullying Me
  11. This Is The End
  12. Torn And Scarred
  13. My Own Way Down (Digipak Bonus)
  14. My Farewell (Digipak Bonus)

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Und das Rad dreht sich weiter: Mit teilweise neuer Besetzung haben Jaded Heart mit Guilty By Design unter dem Stern von Massacre Records ihr neues Album auf den Markt gebracht. Viel habe ich von der Band bisher nicht gehört, außer mal ein beiläufiges: Nee, die muss man nicht unbedingt hören.

Nun bekomme ich endlich die Gelegenheit mir ein eigenes Bild zu machen und fühle mich durch die Klangfarbe der Instrumente und des Gesangs schon beim ersten Song an vergangene Zeiten erinnert: Irgendwie wirkt No Reason, so der Name des Openers, wie eine Hommage an spätere Sentenced-Alben. Für mich selbst direkt ein Highlight und einen kurzen, inneren Rückblick an meine Metal-Anfangszeit mit 8 Jahren wert.

Doch genau so schnell, wie dieser Vergleich gezogen ist, ist er auch wieder dahin – und das Album somit aus musikalischer Sicht auch komplett abgehandelt.

Guilty By Design ist zwar durchaus hörbar und wirkt nicht so stark eintönig, wie die aktuellen Alben mancher Genrekollegen, dennoch weiß ich, was mit dem Satz: Muss man nicht unbedingt hören, gemeint ist: In der Masse der Bands, gehen Jaded Heart leider unter.

Fazit: Schlecht ist das neue Album aus dem Hause Jaded Heart nun wirklich nicht. Um jedoch wirklich überzeugen zu können, fehlt es dem Album an Innovation und dem sprichwörtlichen Feuer unter'm Arsch. Für Zwischendurch mal ganz nett.

Anspieltipps: Bullying Me
Martin W.
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