Mit Kun Valo Minussa Kuoli präsentieren die finnischen Meister der Melancholie, Kaunis Kuolematon, ihr bislang intensivstes und emotionalstes Werk. Das fünfte Studioalbum der Band, das jetzt via Noble Demon erschienen ist, zeigt Kaunis Kuolematon auf einem kreativen Höhepunkt – tragisch, wütend, verletzlich und atemberaubend schön zugleich.
Die bereits veröffentlichten Singles Merta und Maailman Ainut Ihminen ließen schon erahnen, wohin die Reise geht: ein Album voller Kontraste. Düsterer Druck trifft auf zerbrechliche, nach innen gekehrte Momente, breitenwirksame Melodiebögen verschmelzen mit erdrückender Schwere. Über die gesamte Spielzeit hinweg wird diese Dualität noch deutlicher. Kaunis Kuolematon bleiben ihrer emotionalen DNA seit 2012 treu, schrauben aber an Dynamik, Atmosphäre und Ausdruckstiefe wie nie zuvor.
Einen perfekten Blick ins emotionale Zentrum der Platte bietet Rauniot – ein Song, den die Band selbst folgendermaßen beschreibt: „Rauniot handelt davon, das eigene Leben von außen zu betrachten und einen persönlichen Prozess zu durchlaufen, um still loszulassen und sich durch Akzeptanz zu befreien. Sollen wir uns von dem leisen Verfall und all dem Elend, das jeder mit sich herumträgt, überwältigen lassen – oder wollen wir uns von der erstickenden Hektik lösen, im Bewusstsein, dass wir alle denselben letzten Weg gehen müssen: den Tod?“
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