Artist: Lady Beast
Herkunft: Pittsburgh, USA
Album: The Inner Alchemist
Genre: Heavy Metal, US Power Metal
Spiellänge: 35:39 Minuten
Release: 28.03.2025
Label: Dying Victims Productions
Link: https://dyingvictimsproductions.bandcamp.com/
Bandmitglieder:
Gesang – Deborah Levine
Schlagzeug – Adam Ramage
Gitarre – Chris Tritschler
Bass – Amy Bianco
Gitarre – Andy Ramage
Tracklist:
1. Oracle’s Omen
2. Through The Eyes Of War
3. Inner Alchemist
4. Starborn
5. Crone’s Crossroads
6. Feed Your Fire
7. Witch Light
8. The Wild Hunt
9. Off With Their Heads
Wer bei dem Namen Lady Beast denkt, dass hier die nächste Pop-Metal-Combo mit viel Keyboard und female fronted Vocals am Start ist, der hat sich getäuscht. Menschen, die sich auf dem Headbangers Open Air herumtreiben, konnten sich von der Qualität des Quintetts aus Pittsburgh überzeugen. Es geht um US-Metal, der perfekt auf die bekannten Undergroundfestivals für klassisches Metall passt. Übrigens haben das auch die Macher des Keep It True so gesehen und Lady Beast für das Keep It True Rising in Würzburg im Herbst verpflichtet.
Bereits seit 2009 sind Lady Beast aktiv und am Mikrofon agiert seit Bandgründung Deborah Levine, ganz ohne Kopfschmuck oder sonstigen Schnickschnack, der von den biestigen Bands aus Finnland bekannt ist. Auf The Vulture’s Amulet aus dem Jahr 2020 folgt fünf Jahre später The Inner Alchemist.
Oracle’s Omen als Opener geht entsprechend nach vorne mit zum Headbangen geeigneter Saitenarbeit – schnörkellos und old school starten Lady Beast und The Inner Alchemist. Through The Eyes Of War erhöht die Schlagzahl, Deborah Levine klingt deutlich angepisster, aber eingängig. Der Titeltrack greift anfänglich in die Solo-Seiten, dreht dann aber gradlinig und old school seine Runden.
Den typischen US-Metal-Sound der 80er-Jahre liefert Starborn, bei dem auch ein Schuss Progressivität zum Anfang eingestreut wird, sodass das Stück über seine knapp siebenminütige Laufzeit jederzeit spannend und interessant bleibt. Ob kompakt und temporeich mit Crone’s Crossroads, klassisch bei Feed Your Fire oder im typischen US-Power-Metal-Gewand und Witch Light: Lady Beast durchstreifen den US-Metal der 80er-Jahre, kommen dabei aber immer zügig zum Punkt. The Wild Hunt rückt die Saiten in den Vordergrund und liefert eine dunkle Attitüde mit einem einprägsamen Refrain, ohne die primären Trademarks der LP zu vernachlässigen. Off With Their Heads begleitet die Hörerschaft mit ordentlich Tempo zum Scheibenende.




