Loud At Least – Dirty

“Da rocken auch noch die Alpen.“

Artist: Loud At Least

Herkunft: Liezen, Österreich

Album: Dirty

Spiellänge: 52:04 Minuten

Genre: Classic Rock

Release: 24.07.2015

Label: Massacre Records

Link: https://www.facebook.com/loudatleast und http://loudatleast.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Gernot Schilcher
Gitarre – Robert Einwallner
Gitarre – Andreas Döringer
Bassgitarre – Gernot Reisner
Schlagzeug – Jürgen Kulmer
Schlagzeug – Max Pointner

Tracklist:

  1. Kill The Dragon
  2. I Am
  3. Burning My Heart
  4. Ride On Me
  5. Fire And Ice
  6. Dirty
  7. Anything
  8. Warm Rain
  9. Love At First Bite
  10. Heaven Is Calling
  11. Hell To …
  12. The Island I Know
  13. Up On Stage

Loud At Least - Dirty

Auf nur 199 „Likes“ kommt die österreichische Band Loud At Least bei Facebook. Und trotzdem, oder gerade deswegen, haben es die Männer geschafft, vor kurzem einen Plattenvertrag mit Massacre Records abzuschließen. Gegründet wurde die Band bereits im Jahr 2008. Damals schloss man sich als eine Art Projekt zusammen, um das in 2009 erschienene Album Painful Exploration einzuspielen. Da die Reaktionen auf dieses Album aber sehr positiv ausfielen, blieb man beieinander und veröffentlichte im Jahr 2013 in Eigenregie das Album Dirty, das jetzt am 24.07.2015 noch einmal über Massacre Records noch einmal veröffentlicht wird. Wenn ich mir ansehe, welche Einflüsse die Band auf Facebook angibt, nämlich Dio, UFO, Whitesnake und Kiss, bin ich umso mehr gespannt, was da gleich aus den Boxen schallen wird.

Nach etwas über 52 Minuten Spielzeit bin ich überrascht, wie weit man in der Zeit zurückgehen kann, ohne retro oder angestaubt zu klingen. Das ist richtig gut gemachter Rock in all seinen Facetten. Hier mal ein wenig Gefühl reingebracht (Warm Rain, Love At First Bite und Up On Stage), da ein wenig Sleaze reingemischt (Dirty), teilweise sehr eingängig (Kill The Dragon und Heaven Is Calling) und manchmal etwas schwerer zugänglich (I Am). Langweilig wird es definitiv nicht, und mit Gernot Schilcher hat die Band auch einen guten Sänger, dem man auch über längere Strecken problemlos zuhören kann.

Fazit: Ich gehöre mittlerweile auch zu denjenigen, die der Band auf Facebook ihr "Like" gegeben haben. Und bestimmt wird der Fankreis mit der Unterstützung einer Plattenfirma und ihren Möglichkeiten auch noch weitaus größer. Zu gönnen wäre es der Band, denn wer richtig guten Classic Rock mag, wird in Zukunft wohl kaum an ihr vorbeikommen.

Anspieltipps: Kill The Dragon, Burning My Heart und Fire And Ice
Heike L.
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