Obscure Infinity – Perpetual Descending Into Nothingness

“Schon öfters gehört, dennoch ein Ohrenschmaus“

Artist: Obscure Infinity

Herkunft: Westerwald, Deutschland

Album: Perpetual Descending Into Nothingness

Spiellänge: 41:57 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 16.01.2015

Label: F.D.A. Rekotz

Link: http://obscureinfinity.jimdo.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Jules
Gitarre – Sascha
Gitarre – Stefan
Bassgitarre – Kalle
Schlagzeug – O.

Tracklist:

  1. Entering the Hall Of Eternity (Intro)
  2. Sorcery Of The Black Souls
  3. Expiration Of The Lost
  4. The Uttermost Descent
  5. A Forlorn Wanderer
  6. Into The Undertow
  7. Descending Into Nothingness
  8. From Odium And Disease
  9. Beyond Spheres And Time

Obscure Infinity - Perpetual Descending Into Nothingness

Eine seit 2007 bestehende Death Metal-Kombo aus dem schönen Westerwald, die mittlerweile an sechs Split-CDs beteiligt ist und zudem eine Demo und zwei vollständige Silberlinge vorweisen kann, geht einfach an mir vorbei? Das geht nicht. Zum Glück werde ich auf Obscure Infinity mit ihrer neuen und dritten Platte Perpetual Descending Into Nothingness, die unter der Fahne von F.D.A. Rekotz veröffentlicht wird, aufmerksam!

Zum einen muss ich sagen, klingt das Intro Entering The Hall Of Eternity auf eine Art doch gewöhnungsbedürftig, zum anderen wiederum macht es mich neugierig. Es hat den Klang einer Melodic Death Metal-Kombo und den Anschein, als wenn uns Aliens angreifen wollen. Doch zum Glück reißt mich der Opener Sorcery Of The Black Souls aus diesem Gedanken und zeigt mir klassische Death Metal-Riffs.

Passend zum Genre ertönen die tiefen und fiesen Growls von Sänger Jules aus den Boxen, die Aggressivität sowie Eisigkeit hervorrufen. Besonders überzeugt mich sein Gesangstil bei The Uttermost Descent, da man ihn dort am stärksten raushören kann.

Mir gefallen besonders die Gitarrenriffs auf dem neuen Silberling von Obscure Infinity. Zum einen ballern die Gitarristen Sascha und Stefan unheimlich schnell gespielte Riffs raus, zum anderen bekommen sie es hin, ein etwas ruhigeres Spiel anzugehen wie bei A Forton Wanderer … oder man haut einfach mehr Melodie rein wie zum Beispiel bei den obengenannten Tracks The Uttermost Decent oder Expiration Of The Lost.

Allgemein muss ich sagen, finde ich die Produktion ziemlich gut, da man viele einzelne Spuren gut heraushören kann und zudem auch noch ein düsteres Feeling verspürt. Schöne Sache, aber schon ziemlich oft gehört.

Fazit: Was Obscure Infinity auf ihrem dritten Silberling ablegen, ist schon sehr dufte - sowohl das gesamte instrumentale Bild als auch der Gesang! Vor allem dieses Finstere dahinter ist sehr gut gelungen. Die Abwechslung kommt durch die mal sehr schnellen Riffs sowie langsameren oder melodischeren Parts auch nicht zu kurz. Jedoch hat man das auch schon bei anderen Bands gehört, weshalb es nicht noch stärker vorsticht als andere junge Gruppierungen. Dennoch: Für Fans von gutem Todesblei ist die Scheibe ein Muss!

Anspieltipps: Sorcery Of The Black Souls, The Uttermost Descent und Descending Into Nothingness
Stefan S.
8.5
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