Artist: Orden Ogan
Herkunft: Arnsberg, Deutschland
Album: Final Days: Orden Ogan And Friends
Spiellänge: 55:55 Minuten
Genre: Power Metal
Release: 21.10.2022
Label: AFM Records
Links: http://www.ordenogan.de/
https://www.facebook.com/ORDENOGAN
Produktion: Mix & Master in den Green Man Studios, Arnsberg, Deutschland
Bandmitglieder:
Gesang und Keyboars – Sebastiab „Seeb“ Levernann
Gitarre – Niels Löffler
Gitarre – Patrick Sperling
Bassgitarre – Steven Wussow
Schlagzeug – Dirk Meyer-Berhorn
Tracklist:
- December (neuer Song)
- Heart Of The Android (ft. Peavy Wagner, Rage)
- In The Dawn Of The Al (ft. Ross Thompson, Van Canto & Frank Beck, Gamma Ray)
- Inferno (ft. Nils Molin, Dynazty / Amaranthe)
- Let The Fire Rain (ft. Stu Block, Iced Earth / Annihilator)
- Interstellar (ft. Andy B. Franck, Brainstorm)
- Alone In The Dark (ft. Chris Boltendahl, Grave Digger & Marta Gabriel, Crystal Viper)
- Black Hole (ft. Leif Jensen, Dew Scented)
- Absolution For Our Final Days (ft. Elina Siirala, Leaves‘ Eyes)
- Hollow (ft. Marc Lopes, Ross The Boss)
- It Is Over (ft. Dennis Diehl, Any Given Day)
- Fields Of Sorrow (Orchesterversion)
Ich habe bereits von vielen Zweitverwertungen von bestehenden Werken gehört. Am häufigsten kommen Re-Masters zum Einsatz, die mal mehr, mal weniger sinnvoll sind. Re-Releases sind auch absolut gängige Praxis und sorgen meist dankenswerterweise für neuerliche Verfügbarkeit, wenn eine vorangegangene Auflage vergriffen ist. Interessant wird es regelmäßig dann, wenn ein oder mehrere Künstler einem Fremdwerk eine Eigeninterpretation verpassen und so dem Urheberkünstler Tribut zollen.
Die vorliegende Platte stellt allerdings nichts von dem Genanten so richtig dar. Bekanntes Material: ja, neue Versionen: check – aber doch alles total neu und anders. Als Opener bieten Orden Ogan eine relativ amtliche neue Nummer an, die textlich und stilistisch deutlich vom Final Days-Material abweicht. Mit der Aussage Winter is coming im Refrain der Nummer zitiert man offensichtlich einen anderen sattsam bekannten Trend – ein Schelm, wer da Absicht unterstellt. Zum kompositorischen Inhalt der folgenden zehn Titel ist bereits 2021 das meiste gesagt worden (Review hier). Ob die Gastmusiker in dieser erweiterten Auflage freie Hand hatten oder ob Mastermind Seeb Levermann sein fähiges Händchen bei der Integration der doch sehr unterschiedlichen Stimmen bewiesen hat, entzieht sich leider meiner werten Kenntnis. Fakt ist, dass die Originaltitel in beinahe jedem Fall noch aufgewertet werden konnten, Verschlechterungen gab es in meinen Ohren keine.
Als Bonus hat man sich für eine Orchesterversion von Fields Of Sorrow vom 2017er-Album Gunmen entschieden und verleiht damit einem weiteren Song des eigenen Œvres ein neues interessantes Gewand.




