
Rhodo entstanden Ende 2022 aus dem Zusammenschluss von vier erfahrenen Hamburger Rockmusikern, die beschlossen, ihre unterschiedlichen Wurzeln und Einflüsse in einem neuen Projekt zu bündeln. Was als unkomplizierte Idee begann, entwickelte sich schnell zu einer Band mit klarer Haltung. Ehrlicher Rock ohne Schnörkel, aber mit Charakter soll es sein. Erfahrung und Spielfreude gehen bei Rhodo Hand in Hand, Professionalität trifft auf Bodenständigkeit. Die Musiker bringen Jahrzehnte an Bühnen- und Studioerfahrung mit, verlieren dabei aber nie den direkten Draht zum Publikum. Ihr selbstgewähltes Etikett „Dirt Rock“ beschreibt diesen Ansatz treffend. Er ist rau, geerdet, leidenschaftlich und immer mit einem Augenzwinkern. Rhodo wollen nicht neu erfinden, sondern weitertragen und ihren eigenen, unverkennbaren Abdruck in der Geschichte der Rockmusik hinterlassen. Mit … On The Road legen Rhodo ihr Debütalbum vor und das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute erstaunlich abgeklärt. Man hört diesem Werk mit zehn Songs sofort an, dass hier keine Neulinge am Werk sind, sondern Musiker, die wissen, wie Rockmusik atmen muss. Das Album klingt nicht nach Studioexperiment, sondern nach Straße, nach Bühnenlicht, nach langen Nächten und ehrlicher Handarbeit. Genau das macht seinen Reiz aus.
Rhodo bewegen sich souverän zwischen Oldschool-Hardrock, Heavy Metal, Blues und klassischem Rock ’n’ Roll. Diese Einflüsse werden nicht lose aneinandergereiht, sondern organisch miteinander verwoben. Der Dirt-Rock-Ansatz der Band sorgt dafür, dass die Songs kantig bleiben, ohne sperrig zu wirken. Die Produktion ist direkt und druckvoll, aber niemals überpoliert. Jedes Instrument hat seinen Raum, jede Nuance darf leben.
Stücke wie 3000 Miles oder Rhodo On The Road laden zum Cruisen ein. Sie transportieren das Gefühl von Freiheit, Bewegung und Fernweh, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Hier schwingt der Geist des klassischen Southern Rock mit, modern interpretiert und selbstbewusst vorgetragen. Besonders der Titeltrack Rhodo On The Road bringt das Selbstverständnis der Band auf den Punkt: frei, direkt und voller Drive. Ganz anders präsentieren sich Backstage Dynamite und das schon fast metallische Under Rotten Branches, die mit kernigen Riffs und treibendem Groove sofort zum Kopfnicken animieren und live für erhobene Fäuste sorgen dürften.
Auch die ruhigeren Facetten beherrschen Rhodo souverän. Son und Sidewalk Loving schlagen melancholischere Töne an, ohne an Intensität zu verlieren. Diese Songs zeigen, dass Dirt Rock nicht nur laut und geradeaus sein muss, sondern auch Raum für Emotion und Nachdenklichkeit bietet. Ergänzt wird das Spektrum durch bluesige Stampfer wie Karen und Another Whiskey, die tief in der Tradition verwurzelt sind und dennoch frisch wirken.
Ein zentrales Element des Albums ist der Gesang von Frontmann Sören Meyer. Seine raue, whiskygetränkte Stimme verleiht den Songs Authentizität und Wiedererkennungswert. Sie trägt die Southern-Rock-Einflüsse deutlich in sich, bleibt dabei aber eigenständig und unverwechselbar. Gitarrist Torben Freitag sorgt mit prägnanten Riffs und geschmackvollen Soli für den nötigen Druck, während Stefan Seidler am Bass und Clemens Rupprecht am Schlagzeug das Fundament legen, das zugleich groovt und antreibt.
Das Album wird im Rahmen einer Releaseparty am 16.01. in der Hamburger Markthalle vorgestellt. Hier ist Gitarrist Torben für viele Besucher kein Unbekannter, steht er doch regelmäßig als Crewmitglied der Markthalle im Bühnengraben. Zusammen mit ihren Freunden von Blind Man‘s Gun und Rebels Reunion wird die Halle auf links gedreht. Das erste Video zum Album wird am Releasetag veröffentlicht. Das zweite Video ist auch gerade abgedreht. Zum Song Son, einer sechsminütigen Ballade, wurde im Hamburger Schneechaos auf dem Finkenwerder Friedhof gedreht. Das Ergebnis befindet sich noch in der Postproduktion und soll im Frühjahr erscheinen. Auch der Song Karen ist über sechs Minuten lang. Ich habe Torben darauf angesprochen. Hierzu gab er folgendes Statement ab, das für sich selbst spricht: „Wenn ich Songs schreibe, achte ich weniger auf die Länge des Tracks. Mir ist es wichtig, dass die Geschichte hinter dem Song auserzählt ist. Ich finde es schade, wenn ein Song gekürzt werden müsste, nur weil er sonst nicht der Norm entspricht. Am Ende muss doch immer das Gesamtbild stimmen und für uns sind diese Songs genau richtig, so wie sie sind. Künstler, wie Meat Loaf oder Queen haben es ja auch mit längeren Songs ins Radio geschafft und somit bewiesen, dass es möglich und dazu noch gut ist.“
… On The Road erscheint neben den digitalen Formaten im Download und Stream ausschließlich auf CD. Eine Vinylproduktion ist aus Kostengründen derzeit nicht angedacht. Das Album haben Sören und Torben in Eigenregie in Angriff genommen und werden es auch in Eigenregie vertreiben. Da es noch keinen Bandshop gibt, bekommt ihr die CD genau wie die Bandshirts auf den Rhodo-Konzerten sowie unter der E-Mail-Adresse RhodoHamburg@gmx.de.
Hier geht es für weitere Informationen zu Rhodo – … On The Road in unserem Time For Metal Release-Kalender.




