Event: Rose Tattoo, European Tour 2020
Artist: Rose Tattoo
Vorband: Thundermother
Datum: 08.03.2020
Genre: Rock ’n‘ Roll
Besucher: 650
Ort: Astra Kulturhaus, Berlin
Kosten: 35 € VVK, 36 € AK
Links: https://www.astra-berlin.de/
http://www.rosetattoo.com.au/
https://www.thundermother.com/
Setlisten:
- Give Me Some Lights
- Thunderous
- Revival
- Whatever
- Hellevator
- Deal
- Driving In Style
- Rock’N’Roll Heaven
- Shoot
- We Fight For Rock’N‘Roll
- Scarred For Life
- Juice On The Loose
- One Of The Boys
- Work Itself Out
- Creeper
- Sidewalk Sally
- Rock’n‘Roll Outlaw
- The Butcher And Fast Eddy
- Once In A Lifetime
- Rock ‘n’ Roll Is King
- Sweet Meat
- Sweet Love
- We Can’t Beaten
- Bad Boy For Love
Zugabe:
- Nice Boys
Der Sonntagabend kann schlechter verbracht werden, zum Beispiel mit einem miesen Tatort. Das kann ich aber noch nicht beurteilen, denn die Ludwigshafener Ermittler fallen heute einem Konzert in der Bundeshauptstadt zum Opfer. Rose Tattoo sind im Rahmen ihrer Europa Tour 2020 im Berliner Kulturhaus Astra und haben Thundermother als Support im Gepäck. Dank Michael Thiesen stehen wir auf der Gästeliste und ich darf auch meine Kamera mitbringen. Das Kulturhaus liegt zwischen Friedrichshain und Kreuzberg am Ufer der Spree. Der Einlass ist reibungslos und so sehen wir uns in einer kleinen aber feinen, bis zu 1000 Personen fassenden Halle.

Der Umbau geht recht schnell, da das Equipment von Rose Tattoo schon aufgebaut ist. Die beginnen relativ zeitnah mit Scarred For Life. Aushängeschild der Australier, ist Gary „Angry“ Anderson, der mit Overall und Jeansweste unterwegs ist. Meist vorn am Rand am Mikro, aber das eine oder andere Mal wechselt er zu einem seiner Gitarristen. Egal wo, seine Stimme ist schon markant. Die typischen Rose Tattoo Vocals geben den Songs den nötigen Wiedererkennungswert und so kann dann das Feuerwerk gezündet werden. Zunächst sind etwas neuere Stücke dran, aber als die älteren Sachen kommen, ist kein Halten mehr. Rock’n‘Roll Outlaw, The Butcher And Fast Eddy, One Of The Boys – das ist es, was alle hören wollen, und das bekommen sie. Dai Pritchard verleiht mit seiner Slide Gitarre den nötigen Drive, während Bob Spencer, Jackie James Barnes und Bassist Mark Evans die Rock ’n‘ Roll Keule auspacken. So wird das Konzert von den gut 650 Gästen gefeiert. Als Zugabe gibt es noch Bad Boys und dann geht das Licht an.

Fazit: Netter Abend in Berlin mit zwei Bands, die schon des Öfteren, auch auf der Kieler Woche, zu sehen waren. Guter Rock ’n‘ Roll, der hier zu gefallen weiß. Nochmals danke an Michael Thiesen, der das so kurzfristig und unbürokratisch ermöglichte.

















