Roskilde Festival 2014 vom 29.06.2014 – 06.07.2014 in Roskilde, Dänemark (Vorbericht)

“Ohne mich! Aber vielleicht was für euch?“

Festivalname: Roskilde Festival 2014

Bands: A$AP Ferg, Amadou Bagayoko and Cheick Tidiane Seck, Aoife O’Donovan, Arctic Monkeys, Arto Lindsay & Paal Nilssen-Love Duo, Arto Lindsay Band, Atomic Bomb!, Balkan Khans, Banks, Barmer Boysa, Bastille, Bl’ast!, Black Pus, BlaueBlume, Bloksberg, Blood On A Feather, Bloody Beach, Bombus, Bottled In England, Brynjolfur, Cancer, Carcass, Cashmere Cat, Chance The Rapper, Chorus Grant, Chromeo, Classixx, Communions, Connan Mockasin, Corrections House, Cüneyt Sepetci & Orchstra Dolapdere, Cyril Hahn, Damon Albarn, Dark Buddha Rising, Darkside, Deerhunter, Deftones, Denai Moore, Dengue Denguedemgue!, Die Nerven, Dilated Peoples, Diplo, DJ Nigga Fox, Dnkl, Drake, Drung Honkey, Earl Sweatshirt, Electric Wizard, Emicida, Emilie Nicolas, Eprom, Fendika, Fire! Orchestra, Forest Swords, Franskild, Future Islands, Future Of The Left, Förtress, Get Your Gun, Groundislava, Haim, Heimatt, Helhorse, Hexis, Hookworms, Hugo Mendez, Hymns From Nineveh, I Break Horses, Iberia, Ibibio Sound Machine, Icona Pop, Interpol, JaakkoEinoKalevi, Jajouka, Jambinai, James Holden, Jason Isbell & The 400 Unit, Jenny Wilson, Juana Molina, Julia Holter, Jupiter & Okwess International, Kant, Karl William, Kasabian, Kavinsky, Kelela, Kill J, Kindred Fever, King Ayisoba& Band, Klumber & Raske Penge, Könsförrädare, La ChivaGantiva, Les Ambassadeurs feat. Salif Keita, Les Claypool´s Duo De Twang, Lunice, Lykke Li, M, Major Lazer, MamarKassey, Manu Chao La Ventura, Mark Ernestus presents Jeri-Jeri, Maya Jane Coles, Merchandise, Moderat, Mogwai, Mont Oliver, Moodid, Mournful Congregation, My Heart the Brave, Nails, Narcosatanicos, Nause, Omar Souleyman, Outkast, Pandreas, Party Supplies, Perotá Chingó, Philip H. Anselmo & The Illegals, Psyched Up Janis, Pusha T, Ra, Rl Grime, Rob Zombie, Rumble In Rhodos, Ryan Hemsworth, Ryley Walker, S!vas, Samaris, Say Lou Lou, Shadow Shadow, Skambankt, Skammens Vogn, Sleigh Bells, Slick Shoota, Slowolf, Slöa Knivar, Snavs, SpidsNØgenhat, Stevie Wonder, Systema Solar, Tempel, The Awesome Welles, The Black Dahlia Murder, The Divers, The Horrors, The Men, The Minds of 99, THE NECKS, The Ocean, The Psyke Project, The Rolling Stones, Tidlige Armband, Tokimonsta, Toumani & Sidiki Diabaté, Trentemøller, Unkwon, Vattnet Viskar, Vic Mensa, Warpaint, We Aar The Way For The Cosmos To Now Itself und World’s Fair

Ort: Roskilde, Dänemark

Datum: 29.06.2014 – 06.07.2014

Kosten: 255 €

Genre: Alles

Besucher: 75.000

Link: http://www.roskilde-festival.de/

Roskilde Festival 2014 Flyer Stand 30.05

Vom Roskilde habe ich heute zum ersten Mal gehört und bin fast vom Stuhl gefallen. 255 €, über eine Woche lang, extrem viele Genres, noch mehr Bands, das größte Festival Nordeuropas. Ich fand es bis heute interessant, zu sehen, wie groß Festivals werden können. Aber jetzt mal ehrlich, das klingt nach Massenabfertigung. Ich tu‘ mich schon schwer mit Festivals, die innerhalb des Metal-Genres extrem sprunghaft sind, aber das Roskilde versucht ja wirklich alles unter einen Hut zu bekommen.

Um eine wirklich fundierte Meinung zu dem Festival abliefern zu können, müsste ich mir das Ganze vor Ort anschauen, aber mein Interesse daran ist schon beim Schreiben dieser Worte so gering, dass ich wohl niemals zu 100 % sagen kann, ob das Sinn macht, was die Dänen da auf die Beine gestellt haben, aber mein Bauchgefühl schreit ganz ganz laut „NEIN“.

Ich hoffe für die Besucher, dass ich mich irre…

Ansonsten gibt es ordentlich was für alle zusehen – ob Pop, Rock, Alternative, Punk und hin und wieder Metal. Metal-Anhänger kommen da am Kürzesten und dürfen auf The Black Dahlia Murder und Carcass warten. Old School-Rocker dürften sich auf Rob Zombie und die Rolling Stones freuen. Eine Woche ist jedoch definitiv zu lang, vollem wenn man bedenkt, dass jedes Genre nur wenige Highlights am Tag zu bieten hat. Wer jedoch mit allen Musikrichtungen vereint (wie auf dem Rock Am Ring) feiern möchte, kann das noch Mainstream-lastigere Roskilde genießen. Für die meisten unter uns ist die Feier in Dänemark mit Vorsicht zu genießen und offenbart wohl die eine oder andere Enttäuschung.

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