“Solides klassisches Gerüst mit Neuerungen drin“
Artist: Six Feet Under
Herkunft: Tampa/Florida, U.S.A.
Album: Torment
Spiellänge: 46:59 Minuten
Genre: Death Metal
Release: 24.02.2017
Label: Metal Blade Records
Link: https://sixfeetunder.bandcamp.com/
Bandmitglieder:
Gesang – Chris Barnes
Gitarre – Ray Suhy
Bassgitarre – Jeff Hughell
Schlagzeug – Marco Pitruzella
Tracklist:
- Sacrificial Kill
- Exploratory Homicide
- The Separation Of Flesh from Bone
- Schizomaniac
- Skeleton
- Knife Through The Skull
- Slaughtered As They Slept
- In The Process Of Decomposing
- Funeral Mask
- Obsidian
- Bloody Underwear
- Roots Of Evil
Na, wenn das nicht der Bob Marley des Death Metals mit seiner Band und dem mittlerweile 12. Album (wenn man die Graveyard Classics Reihe außen vorlässt) im Schlepptau ist. Kultsänger der Todesblei Szene Chris Barnes und seine Band Six Feet Under servieren nach nicht einmal 2 Jahren ihr neues Album, das auf den Namen Torment hört und unter der Fahne von Metal Blade Records auf den Markt kommen soll. Ich muss ja an dieser Stelle gestehen, dass ich ein riesen Freund der Band bin und alle CDs im Original zu Hause im Regal stehen habe. Umso gespannter bin ich, inwieweit sich der Stil entwickelt hat. Aber zuallererst muss das Fläschchen Bier auf, Prost!
Eines ist zu Beginn von Sacrificial Kill unverkennbar, nämlich diese einfach nur tiefen Growls vom Altmeister Chris Barnes höchstpersönlich. Er grunzt, rülpst und quätscht wie eh und je und das ist somit schon einmal nichts, was sich groß geändert hat.
Auffallend ist dann eher die Art der Spielweise, denn es ist ja schon bekannt, dass das Quartett zum Teil wie auf alten Scheiben, zum Beispiel der Maximum Violence oder auch bei den neueren Sachen wie dem Commandment Album, ziemliche groovige Songs auf Lager hat. Auf Torment ist das dann doch etwas anders gehalten. Zumindest der Groove ist anders. Er rollt nicht über einen drüber wie so eine Dampfwalze, sondern ist zum Teil sehr schleppend und ab und an sucht man auch verstärkt danach. Ein gutes Beispiel dafür ist Knife Through The Skull, der dann etwas, wie die Jugend heutzutage sagt, gechillteren Groove auf Lager hat.
Auffallend ist dann eher die Art der Spielweise, denn es ist ja schon bekannt, dass das Quartett zum Teil wie auf alten Scheiben, zum Beispiel der Maximum Violence oder auch bei den neueren Sachen wie dem Commandment Album, ziemliche groovige Songs auf Lager hat. Auf Torment ist das dann doch etwas anders gehalten. Zumindest der Groove ist anders. Er rollt nicht über einen drüber wie so eine Dampfwalze, sondern ist zum Teil sehr schleppend und ab und an sucht man auch verstärkt danach. Ein gutes Beispiel dafür ist Knife Through The Skull, der dann etwas, wie die Jugend heutzutage sagt, gechillteren Groove auf Lager hat.
Zudem hat sich der Sound dann doch noch mehr auf den reinen Death Metal spezialisiert und schafft es auch zum größten Teil damit zu überzeugen.
Besonders angenehm ist der Einsatz des Basses, der auf diesem Album deutlich zum Einsatz kommt. Dieser ist wunderbar bei Tracks wie Skeleton oder Slaughtered As They Slept herauszuhören.
Was das Quartett auf dem neuen Silberling auch beherrscht, ist die Abwechslung. Das war ja schon immer etwas, das sie drauf hatten. So ist der eine Song doch etwas lahmer als der andere, aber sie schaffen es kurz danach, noch eine richtige Wuchtbrumme rauszuhauen.
Und auch was die Produktion angeht gibt es nicht viel zu meckern. Todesblei, schwer und gut abgemischt. So sollte es sein.
Und auch was die Produktion angeht gibt es nicht viel zu meckern. Todesblei, schwer und gut abgemischt. So sollte es sein.



