Surface – River Of Souls

Ein Feuerwerk voller Überraschungen

Artist: Surface

Herkunft: Hamburg, Deutschland

Album: River Of Souls

Spiellänge: 38:02 Minuten

Genre: Thrash Metal, Death Metal

Release: 04.10.2019

Label: Reaper Entertainment Europe

Link: http://www.surface-metal.de/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Tom Robinson
Gitarre – Johnny Ritter
Bassgitarre – Tim Broscheit
Schlagzeug – Marco Bechreiner

Tracklist:

  1. E’Ste Il’Thios Cho’Ros
  2. Rivers Of Soul
  3. Ode To The Sun
  4. Feed The Fires Of Rome
  5. Thanatophilus
  6. Ovoviviparus Serpentes
  7. Kosmologica
  8. Hera
  9. Replace The Immortals
  10. Olympus Has Fallen

Von Marco Bechreiner und Tom Robinson wurden Surface Anfang 2010 in Hamburg gegründet. Inspiriert wurden sie von der griechischen Mythologie. Nicht lange nach der Gründung sind dann Jason Coffi und Timo Petersen in die Band eingestiegen. Ab diesem Zeitpunkt begann die große musikalische Reise. Zwei Jahre nach der Gründung erschien das Debütalbum Where The Gods Divide. Fünf Jahre nach der Gründung verließ Timo Petersen die Gruppe und wurde von Timo Broscheit am Bass ersetzt. Auf den Wechsel folgte das Album Rise Of Kronos. 2017 verließ Gitarrist Jason Coffi die Band; es folgte  Johnny Ritter. In den Jahren 2017 bis 2019 tourten Surface national sowie international und teilten sich u.a. mit Metal Pionieren wie Megadeath und Kreator die Bühnen dieser Welt, um auch live von sich aufmerksam zu machen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nach gut 150 gespielten Livegigs ging es in diesem Jahr nach Münster zu Reaper Music Entertainment, um das dritte Studio Album River Of Souls aufzunehmen. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Alben Where The Gods Divide und Rise Of Kronos, die sehr nach Death Metal klingen, legen sie bei River Of Souls ihren Schwerpunkt auf Thrash und Hardcore. Beim Gesang sind sie jedoch eher dem altbewährten Deathmetal-Stil und dem Growling treu geblieben. E’Ste Il’Thios Cho’Ros, das Intro des Albums, erinnert ein wenig an Also Sprach Zarathustra von Richard Strauss. An Songtiteln wie Hera oder Olympus Has Fallen merkt man auch diesmal, dass sie der griechischen Mythologie treu geblieben sind. Ein Sprichwort besagt: Die Seele ist tief und unergründlich wie der Ozean. Genau so ist es auch bei River Of Souls. Je öfter man das Album hört, umso mehr entdeckt man und umso mehr Überraschungen hält es bereit.

Beim Beginn von Feed The Fires Of Rome kann man sich gut vorstellen, wie die Felder brennen, während die Krieger zu Pferd in die Schlacht reiten. Thanatophilus, ist ein richtiger guter Death Metal Track: Typische Riffs, erstklassiges Growling – ein wahres Feuerwerk. Hera, der Frau von Zeus, widmen Surface einen richtig schönen rotzigen Titel. Bei Olympus Has Fallen stellen Surface den Zerfall musikalisch eindrucksvoll dar.

Surface – River Of Souls
Fazit
Thematisch ein sehr anspruchsvolles Album, was durch und durch Spaß macht und keine Sekunde langweilig wird. Bei jedem Hören und bei jedem Durchlauf gibt es immer wieder was Neues zu entdecken. Ein wahres Feuerwerk und eine echte Explosion an guten Songs. 38 Minuten geballte Thrash Metal Power gepaart mit kernigen Gesang.

Anspieltipps: Feed the Fires Of Rome, Hera, Thanatophilus und Olympus Has Fallen
Kathinka Z.
9.8
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9.8
Punkte
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