Artist: Vogelfrey
Herkunft: Hamburg
Album: Nachtwache
Spiellänge: 43:01 Minuten
Genre: Mittelalter Metal, Folk
Release: 25.10.2019
Label: Metalville / Rough Trade
Link: https://www.vogelfrey.net/
https://www.facebook.com/Vogelfrey/
Bandmitglieder:
Stimme, Rauschpfeife, Irische Bouzouki, E-Gitarre – Jannik Schmidt
Violine – Alexander Suck
Cello – Johanna Heesch
Bass, Backing Vocals – Christopher Plünnecke
E-Gitarre, Backing Vocals – Dennis Walkusch
Schlagzeug – Dominik Schmidt
Tracklist:
- Ära Des Stahls
- Schüttel Dein Haupt
- Magst Du Mittelalter?
- Metamnesie
- Sündenbock
- Alptraum
- Walhalla
- Midwinter
- Spieglein, Spieglein
- Auf St. Pauli
Seit 15 Jahren beehren uns Vogelfrey mit ihrem Liedgut. Nun holen sie zum nächsten Schlag aus. Das fünfte Studioalbum der Folk Metaller entführt den Zuhörer auf eine wilde Reise durch die Tiefen der Nacht. Kraftvoll wie nie zuvor schlagen die sechs Hamburger auf Nachtwache die Brücke zwischen Altertum und Neuzeit und präsentieren sich in bester Feierlaune.
Bereits am 27. September veröffentlichte die Truppe den Opener des neuen Albums Ära Des Stahls als Vorgeschmack mit einem Video. Schon hier lässt sich erahnen, wo die Reise auf dem Album hingeht.
Textlich und besonders bei Alptraum auch musikalisch lassen Rammstein grüßen, ohne kopiert zu werden. Magst Du Mittelalter? erinnert ebenso textlich an Rammsteins Du hast. Die Titel auf der neuen Rille lehnen sich im Allgemeinen sehr an die Neue Deutsche Härte an. Wären nicht die klassischen Instrumente und die auf Mittelalter getrimmten Texte, würde die sympathische Truppe glatt in eine für sie neue Genre-Art abrutschen.
Natürlich ist das Album nicht durchgängig auf Industrial gebürstet. Das zum Teil getragene Walhalla stellt die Fans der ruhigeren Art zufrieden.
Das für mich beste Werk auf der CD ist Sündenbock. Ein Statement auf die Hetze, die sich im Moment gut verkauft. Aber auch hörenswert ist der letzte Titel des Albums. Die Lobeshymne auf den Kiez ihrer Heimat Hamburg fordert förmlich zum entschleunigten Besuch von St. Pauli auf. Dass ich als Norddeutscher da nicht ganz neutral bin, mag man mir verzeihen.





