Voices Of Destiny – Crisis Cult

“Anders als gedacht.“

Artist: Voices Of Destiny

Herkunft: Ludwigsburg, Deutschland

Album: Crisis Cult

Spiellänge: Minuten

Genre: Gothic, Symphonic Metal

Release: 31.10.2014

Label: Massacre Records

Link: https://www.facebook.com/voicesofdestiny

Produktion:
von Andy Horn im Red Room Studio

Bandmitglieder:

Gesang – Ada Flechtner
Gitarre – Chris Gutjahr
Bassgitarre – Jens Hartwig
Keyboard, Shouts – Lukas Palme
Schlagzeug – Klaus Ackermann

Tracklist:

  1. Intro
  2. Wolfpack
  3. The Easy Prey
  4. To the Slaughter
  5. 21 Heroes
  6. At the Edge
  7. Stormcrow
  8. Under Control
  9. The Great Hunt
  10. Your Creation

Voices Of Destiny - Crisis Cult - Albumcover

Die deutsche Band Voices Of Destiny veröffentlicht mit Crisis Cult nach Gründung im Jahre 2010 ihr mittlerweile drittes Album. Auch wenn ich irgendwie in dem Glauben war, die Band irgendwoher zu kennen, konnte ich diesen Gedanken letztendlich doch nicht wirklich greifen und habe es schließlich auch nach mehrfachem Hören nicht geschafft, herauszufinden, woher ich Voices Of Destiny kennen könnte. Nun denn, darum geht es hier ja nicht, da das neue Album des Quintetts bewertet werden soll.

Fangen wir damit an, womit ich gerechnet habe. Um ehrlich zu sein, war ich bei der Genrebezeichnung „Gothic“ bzw. „Symphonic Metal“ erst einmal ein wenig verunsichert. Schließlich gibt es in diesem Bereich einfach zu viel Gleichklingendes und eine Frontsängerin hat meine Befürchtungen im ersten Moment auch nicht verringert. Was bekomme ich? Tatsächlich keinen Weichspüler-Gothic wie erwartet. Zwischen harten Gitarrenriffs, weichem Gesang und schön eingesetzten Shouts bin ich überrascht und doch recht angetan. Zwar ist mir der Gesang von Ada Flechtner (der wirklich nicht schlecht ist!) stellenweise ein wenig zu seicht, aber wenn ich dann wiederum in Songs wie At The Edge höre, mit welcher Inbrust sie singen kann, hoffe ich doch darauf, dass das auf künftigen Alben häufiger zu hören ist, denn die dunklere Stimmlage steht ihr richtig gut zu Gesicht.

Fazit: Für mich auf jeden Fall eine Überraschung. Auch wenn es noch einige Punkte gibt, die jetzt nicht „perfekt“ sind, haben Voices Of Destiny doch eine recht gute Scheibe auf den Markt gebracht. Hier wird nicht mit Härte gegeizt und auch instrumentales und gesangliches Können kommen nicht zu kurz. Empfehlenswert z.B. für Freunde von Epica.

Anspieltipps: At The Edge, Stormcrow und Under Control
Petra D.
8.2
8.2
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