Wie in den letzten Jahren haben wir auch in diesem Jahr im Time For Metal-Team gefragt, was denn für jeden die musikalischen Höhepunkte waren. Dafür haben unsere Teammitglieder ihre ganz persönlichen Top 5-Highlights des Jahres herausgesucht. Viel Spaß mit den Time For Metal-Top 5 Highlights 2025!
Mein Jahr war musikalisch gut gefüllt. Schon bekannte und geliebte Festivals und Bands waren dabei, aber auch neue sind dazugekommen. Soviel möchte ich hier auch gar nicht verraten, denn meine Highlights folgen ja sogleich.
Obwohl ich Satyricon schon lange als meine absoluten Lieblingskünstler bezeichnen kann, habe ich es bisher noch nie geschafft, sie auch live erleben zu können. Das hat sich dieses Jahr endlich geändert, und zusammen mit zwei weiteren meiner Top Bands, Behemoth und Rotting Christ, war das mein Konzerthighlight 2025. Wer mit einem Knaller wie Now, Diabolical auf die Bühne kommt, kann bei mir nicht viel falsch machen. Großartig!
Behemoth, Satyricon und Rotting Christ am 06.04.2025 in der Columbiahalle Berlin
Meine persönliche Neuentdeckung waren dieses Jahr Lorna Shore. Auch wenn es die Band natürlich schon etwas länger gibt und die Fanbase auch ordentlich groß ist, hab ich mich bisher nicht so richtig mit ihr befasst. Das hat sich dieses Jahr dank meines Freundes dann geändert. Anfangs wollte ich ihn nur auf das Konzert nach Berlin begleiten, am Ende habe ich dem Abend selbst entgegengefiebert und war begeistert. Mit dem neuen Album war es dann ganz um mich geschehen.
https://time-for-metal.eu/lorna-shore-i-feel-the-everblack-festering-within-me/
Das Berliner De Mortem Et Diabolum Festival kenne ich schon länger und gehe jedes Jahr wieder gerne hin. Die Veranstalter haben ein wunderbares Händchen für die Line-Ups und Bandauswahl. Doch was sie dieses Jahr auf die Beine gestellt haben, war wirklich besonders großartig. Von 17 Bands waren 16 genau nach meinem Geschmack. Mein persönlicher Lieblingsmoment war das Konzert von Austere, die ich auch dieses Jahr für mich entdeckt habe. Ein Konzert der Australier ist kaum zu beschreiben. Dass das De Mortem Et Diabolum diesen Knaller nach Berlin geholt hat, spricht für ein tolles Festival.
Im November hatten wir das Vergnügen und die Ehre, Jan von Grabak zum 30-jährigen Bandbestehen zu ihrer Anniversary-Show in der Leipziger Moritzbastei zu interviewen. Nicht nur, dass dieses Interview eines der angenehmsten und besten des Jahres war, nein, auch der herzliche und freundliche Umgang mit uns und die tolle Organisation des gesamten Abends waren für mich ein Highlight. Auf die nächsten, mindestens 30 Jahre!
Interview mit Sänger Jan von Grabak zum 30-jährigen Bandbestehen
Im August waren wir für Time For Metal zum ersten Mal im Alten Schlachthof in Dresden. Hier spielten Palaye Royal und wir waren zum Konzert sowie zu einem kleinen, kurzen Interview vor Ort. Der Alte Schlachthof ist nicht nur ein wunderschönes historisches Gebäude, auch das Drumherum, von Getränkeauswahl über Organisation bis hin zu jedem Mitarbeiter: Es stimmte einfach alles. Sehr professionell und wirklich tolle Atmosphäre. Dafür lohnt sich eine Fahrt nach Dresden allemal.
Palaye Royal am 03.08.2025 im Alten Schlachthof Dresden




