All For Metal – Gods Of Metal (Year Of The Dragon)

Episches Pathos mit fernöstlichem Touch

Artist: All For Metal

Herkunft: Deutschland

Album: Gods Of Metal (Year Of The Dragon)

Spiellänge: 40:34 Minuten

Genre: Heavy Metal, Power Metal, Epic Power Metal

Release: 23.08.2024

Label: AFM Records

Link: https://allformetal.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Tim „Tetzel“ Schmidt
Gesang – Antonio Calanna
Bass – Florian Toma
Schlagzeug – Leif Jensen
Gitarre – Ursula Zanichelli
Gitarre – Jasmin Pabst

Tracklist:

  1. Cry For Help (Intro)
  2. Gods Of Metal
  3. Year Of The Dragon
  4. The Way Of The Samurai
  5. Temple Of Silence
  6. When Monsters Roar
  7. Path Of The Brave
  8. Like Thor And Loki
  9. Valkyries In The Sky
  10. Welcome
  11. Who Wants To Live Forever
  12. The Journey Will Not End (Outro)

Nach ihrem Erfolgsalbum Legends, mit welchem All For Metal 2023 ihre Bandkarriere starteten, kehren sie 2024 mit ihrer neuen Platte Gods Of Metal (Year Of The Dragon) zurück in den epischen Kampf gegen das Böse.

Das Erfolgskonzept ist dabei nach wie vor geblieben. Versprochen wird gradliniger Metal, professionell produziert und von Tim „Tetzel“ Schmidt (Asenblut) sowie Antonio Calanna (DeVicious) in Szene gesetzt. Tja, da kann doch nicht viel schiefgehen.

Mit dem Intro Cry For Help schließt sich das Album nahtlos an das Debütalbum an. Nach dem epischen Kampf gegen den Schattendämon des letzten Albums, nähert sich bereits das nächste Böse, gegen das gekämpft werden muss. Diese Mission kann aber nicht allein bestritten werden. Als Unterstützung werden die Samurai des Lichts und die Walküren des Himmels benötigt – und so starten All For Metal in einen neuen, epischen Kampf. Wie man dem Intro entnehmen kann, werden in dieser musikalischen Schlacht ebenfalls asiatische Züge einfließen.

Dem Intro folgend werden zunächst die Götter des Metals in dem Track Gods Of Metal angerufen. Ein eingängiger Song, der zum Mitsingen (oder besser Mitgrölen) einlädt und gewiss seinen Platz in die Playlists der Band auf den kommenden Konzerten und Festivals finden wird. Dem Gebet zu den Göttern folgend, liefert uns der Song Year Of The Dragon eine Einführung in die bereits angekündigte Welt der Samurai des Lichts. Musikalisch, mit klassisch japanischen Elementen hinterlegt, wird die Story weitererzählt, auf dass die Legenden der ehrenvollen Samurai wahr werden mögen. Thematisch wird dieser Kontext bis zur Mitte des Albums fortgeführt. Hier kommt dann mit When Monsters Roar eines meiner persönlichen Highlights des Albums. Diese schnelle Hymne kombiniert die tiefe, kraftvolle Stimme von Tim „Tetzel“ Schmidt mit der Agilität von Antonio Calanna. Ein Song, der mitreißt, sowohl im Bereich Gesang als auch bei der ausgezeichneten instrumentellen Inszenierung. In die gleiche Kerbe schlägt das All For Metal-Katana auch bei Valkyries In The Sky. Hier wird die Band musikalisch von Laura Guldemond (Burning Witches) unterstützt, die sich hervorragend in das Gesamtbild einfügt. Den Ausstand (abgesehen vom Outro, das uns noch eine Fortsetzung der epischen Reise verspricht) liefert uns die Ballade Who Wants To Live Forever. Ein ruhigerer Song, der sich den Opfern der Schlacht widmet. Gott sei Dank konnte der Kampf gewonnen werden und es bleibt zu hoffen, dass der Abgrund nicht zu tief in uns zurückgeschaut hat.

All For Metal – Gods Of Metal (Year Of The Dragon)
Fazit
Insgesamt liefern All For Metal mit Gods Of Metal (Year Of The Dragon) ein rundes Gesamtwerk ab. Thematisch wurden die aus dem Debütalbum bekannten Themen um einen asiatischen Touch erweitert, was dem Album und der Band an sich guttut und mehr Tiefe verleiht. Dies liefert mehr Möglichkeiten, das künstlerische Portfolio auszuschöpfen - dabei befindet sich die Band aber nach wie vor in einem Topf voll mit Pathos und Schmalz, den man mögen muss.

Anspieltipps: Gods Of Metal, When Monsters Roar und Valkyries In The Sky
Sebastian U.
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