Artist: Atomic Peat
Herkunft: Osnabrück, Deutschlannd
Album: Demons And Other Friends
Spiellänge: 42:00 Minuten
Genre: Stoner Rock, Metal
Release: 20.02.2025
Label: Independent
Link: https://www.facebook.com/atomicpeat
Bandmitglieder:
Gitarre, Gesang – Ingo
Schlagzeug – Timo
Bass – Daniel
Tracklist:
- Primitive
- Ignite
- Her Black
- Use Your Tongue
- Demonns Coming Home
- Nature Boy
- Frenemy
- A Part Of The Crown
- The Way
Rock aus Osnabrück! Das Powertrio Atomic Peat kommt aus Osnabrück und hat sich ganz dem (Stoner) Rock verschrieben, dem es noch einen kleinen Kick-Ass-Metal verpasst. 2016 haben Atomic Peat bereits ihr Debüt Octophobia auf CD herausgebracht. Seitdem hat man die Bühne mit solchen Acts wie zum Beispiel Skaeckoedlan, Red Fang, 1000 Mods, Life Of Agony, Mos Generator, Sasquatch, Dopelord, Ruff Majik, Rotor, Kadaver, Black Vulpine, Colour Haze, DOOL und weiteren geteilt. Fast neun Jahre hat es nun gedauert, bis man das Nachfolgewerk auf den Markt bringt. Das kommt auf Vinyl und nennt sich Demons And Other Friends. Das Album hat man mit großem Aufwand wieder in Eigenregie herausgebracht. Es ist über das Bandcamp ab dem 20.02.2025 verfügbar.
Demons And Other Friends beginnt richtig Primitive, also mit dem Song Primitive. Damit setzen die Jungs bereits ein erstes Ausrufzeichen, denn Primitive ist eine richtige Kick-Ass-Nummer, einfach nur nach vorne. So eine Nummer wünsche ich mir und gerade zu Beginn eines Albums natürlich richtig klasse. Das darauffolgende Ignite (ent)zündet ebenfalls direkt. Ein mächtiger Groove, der das Ding nach vorne treibt. Her Black weicht dann doch etwas vom eingeschlagenen Weg ab und wirkt aus meiner Sicht etwas sehr verspielt.
Klar, ich sage es ja. Der Aufforderung Use Your Tongue komme ich gerne nach. Wie heißt es noch mal so schön: Die Geister, die ich rief? Die kommen dann in Demons Comig Home. Die erste Singleauskopplung des Albums, die bereits rechtzeitig zu Halloween am 31. Oktober 2024 veröffentlicht und mit einem lustigen Musikvideo mit Dämonenthema punkten kann, ist ein witziger Ohrwurm.
Der Nature Boy steht nach dem Geisterbefall dann voll im Saft und wird bestimmt zu einem Rock ’n‘ Roll Star. Mit Frenemy zeigen Atomic Peat ihre Kreativität im Songwriting. Hier geht man weit weg von dem vorher gezeigten, inkl. tollen Gitarrensoli. Ein Song, der aus der Leichtigkeit kommt und in die Schwere geht.
Das zeigt, dass dem Trio kein Zacken aus der Krone fällt, wenn es mal was anderes macht. Richtig schwer wiegt dieser Zacken allerdings wohl in der Krone, denn A Part Of The Crown kommt schwer und mit aller Wucht daher. Ein geiler Stoner, schön massiv, mit toller Dynamik. Schwer wie Blei ist dann noch am Schluss The Way, der so klingt wie das „letzte Geleit“. No Way Out, but the Album is out!




