Belphegor – Necrodaemon Terrorsathan (Re-Release)

Necrodaemon Terrorsathan in neuer Pracht

Artist: Belphegor

Herkunft: Salzburg, Österreich

Album: Necrodaemon Terrorsathan (Re-Release)

Spiellänge: 35:31 Minuten

Genre: Blackened Death Metal

Release: 06.11.2020

Label: Nuclear Blast

Link: http://www.belphegor.at

Bandmitglieder:

Gesang/Gitarre – Helmuth
Gitarre – Molokh
Bassgitarre/Gesang – Serpenth
Schlagzeug – Eugene

Tracklist:

  1. Necrodaemon Terrorsathan
  2. Vomit Upon The Cross
  3. Diabolical Possession
  4. Lust Perished In A Thirst For Blood
  5. S.B.S.R.
  6. Sadism Unbound
  7. Tanzwut – Totengesänge
  8. Crematino Of Holiness
  9. Necrodaemon Terrorsathan Pt. II / Outro: Analjesus

Das mittlerweile 20 Jahre alte Album Necrodaemon Terrorsathan von Belphegor hat dieses Jahr eine neue Auflage bekommen und erstrahlt in komplett neuem Glanz. Dieser ist erschreckend – ich kenne die Originalplatte und habe diese in der Neuauflage erst mal nicht wiedererkannt. Es wurde an allem gefeilt. Der Sound ist viel klarer und prägnanter, obwohl durch künstliches Rauschen eine alte gewohnte Atmosphäre geschaffen wird, ich persönlich bin davon aber ein großer Fan, wenn neue alte Platten auch wieder alt klingen.

Die bekannten Tracks behalten ihre Stärke und sind aggressiver geworden. Man merkt, dass die Band über die Zeit besser geworden ist, die Drums viel deutlicher eingesetzt werden und Dynamik nun eine größere Rolle spielt. Die Riffs müssen gleich bleiben, um den Song nicht grundlegend zu verändern, aber auch hier merkt man, dass die Technik, die heutzutage benutzt wird, dafür gesorgt hat, dass die Gitarren voller und verzerrter klingen. Der Gesang kommt wie gewohnt von Dämonen und hat in meinen Augen einen Geschmack wie von Totenritual.

Insgesamt wurde das Album gut überarbeitet und es wurde sich an den Belphegorstil gehalten, den man aus den jungen Bandjahren kennt. Viele kleinere neue Elemente kommen in dem Album durch, nehmen aber nicht überhand, als dass man ein neues Album in dieses hineininterpretieren könnte.

Belphegor – Necrodaemon Terrorsathan (Re-Release)
Fazit
Meiner Meinung nach hätte das Album noch ein wenig mehr Power vertragen können. Wenn man aber überlegt, dass die Komposition vor 20 Jahren stattgefunden hat und dies nur ein Remake ist, dann Hut ab. Gewohnte alte Stärke nun mit neuem Sound und neuer Technik kombiniert.

Anspieltipps: S.B.S.R. und Crematino Of Holiness
Paul M.
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