Bernhard Weiß: Videoclip zum Song „Will The World Trust In Me“ veröffentlicht

Am 7. Mai erscheint das ungewöhnlichste Album seiner Karriere

Diesen Freitag erscheint das wohl ungewöhnlichste Album in der Karriere des Axxis-Sängers Bernhard Weiß: ein Projekt mit Rock Chansons.

Nun ist auch ein offizieller Videoclip zu Will The World Trust In Me veröffentlicht:

„Warum nicht einfach mal das Gegenteil von dem machen, was man sonst so tut?“ hat sich Axxis-Frontmann Bernhard Weiß gedacht. Was für ihn zunächst nur als gedankliche Spielerei begann, erscheint nun am 7. Mai via Soulfood Music als das wohl ungewöhnlichste Album in der Karriere des Sängers.

Bild-Credit: Phonotraxx

Bernhard Weiß ist sich darauf – auch wenn er sich musikalisch in ein völlig neues Territorium wagt – selbst treu geblieben. Ganz ohne laute Band und fette Produktion, nur er selbst mit Klavier und noch einmal deutlich emotionaleren und persönlicheren Texten als bei Axxis, spiegeln die Songs dennoch zu 100% die Handschrift des charismatischen Musikers wider. Mit seinen Rock Chansons verarbeitet er nicht zuletzt auch die zurückliegenden Monate. In denen ist alles etwas stiller, ruhiger und anders als sonst gewesen.

Und trotzdem oder gerade deshalb schlägt Bernhards Rock Chansons-Projekt bereits jetzt hohe Wellen: das Land NRW hat ihn für die Idee mit einem Stipendium bedacht.

Dass der Name Bernhard Weiß immer schon für kreative Szene-Bereicherungen stand, hat der Lünener nicht zuletzt mit seinem Theaterprojekt vor einigen Jahren am Landestheater Schwaben bewiesen. „Die Idee mit den Chansons schwirrt tatsächlich auch seitdem in meinem Kopf herum“, verrät er. „Bis dato kannte ich Chansons vorwiegend aus französischen Filmen. Man kennt Edit Piaf oder Charles Aznavour, aber wie klingt sowas mit mir? Das Theater gab mir seinerzeit den Impuls.“

Anfang des Jahres macht sich Bernhard Weiß daran, den Impuls in eine konkrete Idee umzusetzen. Die Arbeiten dazu sind auch vom Ablauf her ein absolutes Novum für ihn. „Es gab keine Gitarre, keine Band und kein Feedback. Außer von Harry, der immer wieder mal reinhörte und mir bei der Piano-Bearbeitung half“, beschreibt Bernhard. „Ich hatte noch nie vorher ein Klavier zum Songwriting verwendet. Normalerweise nehme ich dafür meine Akustikgitarre. Auch das Aufnehmen und Abmischen war eine Herausforderung! Die wenigen Tracks, die selbst eingesungen Chöre, der Gesang usw. all das hatte viel mehr Platz als in einer Rockproduktion. Man konnte viel „luftiger“ Aufnehmen und Abmischen.“

Weil das Album quasi im Bernhard-Alleingang entstand, ist es ein sehr persönliches geworden und gibt die Gedanken und Gefühle des Musikers preis, die er in dieser Zeit hatte. Kontaktbeschränkt, auf sich selbst gestellt, seinen Gedanken freien Lauf lassen – das waren die Haupt-Trigger. „Vielleicht ist das Album ja sogar ein Spiegelbild in die Seele sehr vieler Menschen, die wie ich in dieser Zeit gerade überleben müssen“.

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